So!
Mein Blog zieht nun vorerst zum letzten Mal um, auf seine eigene URL!
So!
Mein Blog zieht nun vorerst zum letzten Mal um, auf seine eigene URL!
Hahaha, kleines BrowserGame für Zwischendurch:
Man erstellt eine kleine Spielfigur und kann gegen andere Spielfiguren antreten. Sehr japanisch, sehr lustig.
Einfach mal reinschauen
Wie die Überschrift schon sagt: Immer geht es nur um Opel.
In den Medien, in der Politik.
Man hört nur Berichte darüber, was alles unternommen werden soll, um Opel zu retten. Gelegentlich geht es zwischendurch noch um die Hypo Real Estate, die ich aber mal außen vor lasse, weil es eine Bank ist und wir seit Kurzem von Worten wie “Systemrelevanz” ja nur so bombardiert werden.
Wer redet eigentlich endlich mal über den Mittelstand?
Wikipedia sagt:
Der Mittelstand in der Bundesrepublik Deutschland umfasst nach quantitativer Definition
- rund 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, in denen knapp
- 65,9 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt sind,
- rund 38,3 % aller Umsätze erwirtschaftet werden sowie
- rund 83,0 % aller Auszubildenden ausgebildet werden.[1] [2]
Betrachtet man hingegen nur die Familienunternehmen, sprich den Mittelstand nach qualitativen Kriterien, zeigt sich die volkswirtschaftliche Bedeutung anhand folgender Zahlen:
Soso. Der Mittelstand, sprich die kleinen und mittleren Unternehmen, stellen also 65,9% der Arbeitsplätze. Ganz schön viel. Weiß das eigentlich keiner?
Wann wird mal darüber gesprochen, wie man dem Mittelstand helfen kann?
Wenn ich dann, wie gestern, Herrn Scholz im TV herumspazieren sehe, der sich damit brüstet, dass die Kurzarbeitsbedingungen vereinfacht wurden und man nun x Monate länger Kurzarbeit als Unternehmer anmelden kann…Naja. Dann frage ich mich schon, ob der Mann überhaupt mal in der freien Wirtschaft tätig war und falls ja, wieviel er so mitbekommen hat. Da wird immer der Zeigefinger erhoben “Da werden Leute entlassen, dabei haben wir doch die Kurzarbeit so attraktiv gemacht.”. Glauben unsere Politiker (und das Volk?!) eigentlich, dass Unternehmer aus Spaß an der Freude Arbeitsstellen abbauen? Oder der einzige Grund für Stellenabbau Gewinnmaximierung ist? Vielleicht ist das bei den großen Konzernen so, mit denen die Politiker größtenteils in Berührung kommen, beim Mittelstand geht es derzeit ums Überleben. Da hilft einem auch keine Kurzarbeit, wenn man keine neuen Aufträge mehr reinbekommt und kein Geld mehr hat, um die Mitarbeiter zu bezahlen.
Scholz’ Aussage war: “Kein Unternehmer, der noch Hoffnung hat, wird entlassen, bevor er nicht Kurzarbeit anmeldet.”. Aha? Ich möchte mal die Frage in den Raum stellen, wie man als mittelständischer Unternehmer derzeit Hoffnung haben soll, wenn es darum geht, das Unternehmen irgendwie durch die Krise zu bringen. Der einzige Weg ist Kosten einzusparen und leider ist es in Deutschland nunmal so, dass Personalkosten der größte Block sind, den man Monat für Monat aufwenden muss. Also ist das die letzte Konsequenz wo man noch sparen kann, wenn man ansonsten schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat.
So lange der Staat darüber diskutiert, wie bei Opel Steuergelder verbrannt werden sollen, kann der Mittelständler keine großen Hoffnungen haben. Zumindest keine auf Hilfe.
Auch das Abwrackprämien nur Strohfeuer sind und nur funktionieren, wenn sie eingebettet sind in langfristige Maßnahmen, scheint jeder gekonnt zu ignorieren. Der Absturz der Autoheimer folgt dann eben 2010, wenn die Abwrackprämie nicht mehr gezahlt wird. Und dann wird die Landung in der Realität noch härter. Bis dahin müssen Maßnahmen der tollen “Konjunkturpakete” greifen. Auch hier ist wohl eher das Wort “Hoffnung” angebracht.
Man merkt auch, dieses Jahr ist wieder einmal Wahljahr und man versucht bereits jetzt, nur möglichst populsitisch aufzutreten. Unangenehm ist unangesagt. Und echte Entlastung von der Politik ist erst einmal nicht zu erwarten.
Es gilt wie immer: Man muss sich selber aus der Scheiße ziehen.
Nach langer Zeit ohne ist fufu nun auch dabei!
Wenn mein Blog demnächst umzieht, werdet ihr mein getwitter auch auf meinem neuen Blog finden.
Dauert leider nur noch nen Moment, bis alles so funktioniert wie es soll….Wie immer
Unter den Links, wie Leser auf meinen Blog gelangen, habe ich etwas interessantes gefunden:
wikio.de verlinkt meinen Blog zum Eintrag Leverkusen-Eintracht Frankfurt.
Nice!
Letzten Samstag fand, wie jeden Samstag, die nächste Live-Show von “Deutschland sucht den Superstar” statt. Das Motto dieses Mal lautete “Partyhits”, auch wenn das der Show nicht unbedingt anzumerken war. Die wenigsten Kandidaten trauten sich, einen fetzigen Song zu wählen, sondern zogen es vor, sich mit etwas einfacheren Nummern durch die Show zu dudeln.
Bereits vor der Show wurde ordentlich breit getreten, dass sich nach Annemarie nun auch Benny für die Bildzeitung halb nackig gemacht hat (sogar zusammen mit seinem schwulen “besten Freund”). Gähn.
Holger hat sein Seepferdchen gemacht. Wahnsinn. Aber mit irgendwas muss man die Sendezeit ja füllen und immerhin sind diese Trailer auch noch besser zu verkraften, als das ständige Dummgeschwätz von Schreyl.
Sarah Kreuz eröffnete dieses Mal die Mottoshow mit “I will survive”, okay, Partyhit, ja gut. Kann man durchgehen lassen, die Performance wie gewohnt gesanglich auf dem oberen Level, ansonsten eben wie immer unterkühlt und ein bisschen gelangweilt. Mag auch sein, dass das nur so rüberkommt, aber naja. Wieder einmal ein Einspieler von der gescheiterten Beziehungsnummer, weswegen der Titel ja so gut passe, blabla. Wird langsam fast so nervig wie die sonst angeblichen Liebesbeziehungen innerhalb von DSDS.
Ach ja, ein bisschen Augen auskratzen gab es noch, weil Annemarie natürlich seit der letzten Sendung zur absoluten Buh-Frau erklärt wurde. Hat GNTM Charakter, wie sich nun alle in die Pfanne hauen, das sagte ich ja schonmal bereits.
Highlight war, dass Dieter Bohlen Bruce Darnell eingeladen hat, um Sarah zum Einen besseres Englisch beizubringen, zum Anderen “wie man sich bewegt”. Sexy, sexy, sexy, Bruce ist nunmal einfach Bruce und Bruce gehört in Castingshows wie Ketchup zu Pommes.
Benny durfte dann auch in die Manege auf die Bühne und blieb glücklicherweise angezogen. Er hupste fröhlich “What is love” gröhlend über die Bühne und man muss ihm lassen, dass das gesanglich bisher sein bester Auftritt war.
Vanessa Neigert trällerte wieder einmal Schlager und sucht mit ihrem Song einen Cowboy als Mann. Jürgen Drews war der Überraschungsgast im Publikum, der mit Vanessa zusammen etwas “machen will” und ich denke mal, egal wie weit sie bei DSDS kommt, wenn “der König von Mallorca” sie unter seine Fittiche nimmt, dann wird sie ihren Weg im Musikgeschäft gehen. Bei DSDS ist hoffentlich bald Schluß, weil nur Schlager singen einfach nicht geht.
Daniel Schuhmacher wollte dieses Mal wohl endlich keine Schnulze singen, allerdings passte “Sweet Dreams” irgendwie nicht so recht zu ihm und seiner Stimmfarbe. Ist mit Sicherheit ein subjektiver Eindruck und viele fanden den Auftritt superklasse. Beim Friseur war er wohl auch, wie alle extra nochmal anmerkten. Wenn’s sonst nix gibt, dann ist es eben die Frisur.
Marc hatte sich immerhin einen wirklichen Party-Song rausgegriffen und wollte mit “Celebration” die Bühne rocken. Wie bereits letzte Woche misslang das völlig, Marc ist einfach der Boybandtyp aber kein Solokünstler. Steckt man den zusammen mit 3 oder 4 anderen gutaussehenden Jungs, kann das durchaus funktionieren, sofern vernünftige Musik und vernünftiges Management dahintersteht. Würde man Marc bei Westlife mit reinbringen, würde das keiner merken, der die Scheibe nur hört und nicht sieht, wer da singt. Zurecht wählten ihn die Zuschauer aus der Sendung.
Holger performte “We are the Champions” und vergriff sich mit Queen einfach kilometerweit. Auch wenn er am Klavier vernünftig spielen kann, das mit dem Singen klappt einfach nicht immer so hundertprozentig. Wäre Marcs Auftritt nicht auch unterirdisch gewesen, hätte Holger eigentlich gehen müssen. Die Zuschauer sehen das allerdings nicht so, Holger ist sicher in der nächsten Mottoshow.
Dominik Büchele enttäuschte in dieser Mottoshow das erste Mal ein bisschen, allerdings nicht, weil sein Auftritt schlecht, sondern weil die Titelwahl total Panne war. “Reality” ist natürlich wieder einmal Schmalzi Schmalzi Ballade, was wir ja nun die ganze Zeit von Dominik schon hören. Zudem ist der Song vom Schwierigkeitesgrad her nicht gerade der Burner. Da muss das nächste Mal schon etwas mehr kommen, auch wenn er natürlich sicher durch die Entscheidung gekommen ist.
Annemarie wagte sich mit “99 Luftballons” von Nena auf die Bühne und versuchte tapfer, die ganzen Buh-Rufen aus dem Publikum gelassen zu ignorieren. Ob das so ganz gelungen ist, ist die Frage. Der Auftritt war nicht so wirklich das, was man superstartauglich nennen kann und Ablenkung durch wenig-Klamotten gab es dieses Mal auch nicht so richtig. Die Jury kritisierte den Auftritt ebenfalls und Dieter Bohlen setzte noch einen drauf, indem er sagte, man müsse sich über Antipathie nicht wundern, wenn man einen auf “Everybody’s Arschloch” macht.
Annemarie ist definitiv die Kandidatin, die am meisten Sympathie-Kredit verzockt hat, mit ihrer Lästeraktion gegen Holger. Man wird sehen, ob die Zuschauer sie allein aus Mobbingzwecken noch lange in der Show lassen, um sich zu freuen, wenn es wieder einmal heißt “Alle hauen auf Annemarie ein”.
Eigentlich hat sich ziemlich jeder der Kandidaten über diese ganze Situation ausgelassen, auch die Jury und die Eltern und wer auch immer haben sich ordentlich reingehängt, lange kann das also nicht mehr spannend bleiben.
Am Samstag gab es natürlich auch wieder Bundesliga, die SGE musste gegen Leverkusen in Leverkusen Düsseldorf antreten.
Nachdem die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim die Woche zuvor wirklich nach passablem Fussball aussah, ging die Eintracht mit Selbstvertrauen in diese Partie. Das zahlte sich aus – schon in der 9. Minute kam der erste gefährliche Torschuss – auf das Tor der Leverkusener.
Die Mannschaft von Bayer wurde sichtlich nervös, vermutlich hatte niemand damit gerechnet, dass die Frankfurter hier direkt anfangen würden Fussball zu spielen. Für SGE Verhältnisse war das Spiel wirklich gut, seit langem wieder einmal eines, wo man sagen kann “Das war bundesligatauglich.” Ehrlich.
Alex Meier machte dann auch tatsächlich sein erstes Saisontor, wobei der Ball mehr glücklich als gekonnt gewollt ins Tor ging. Fenin bereitete wunderbar vor, spielte einen präzisen Pass auf Meier, ein Leverkusener fälschte den Ball leicht ab, der Ball dotzt an Meiers Knie und von dort ins Tor O_o
Wie sagte Meier nach dem Spiel im Interview “Eigentlich wollte ich ihn mit dem Fuß machen, aber Tor ist Tor.” Alles klar, wer weiß, ob er mit dem Fuß reingegangen wäre.
Mit dem Endergebnis von 1:1 kann man dieses Mal nicht wirklich zufrieden sein, auch wenn Leverkusen einer der “großen” Gegner war. Es wäre mehr drin gewesen, man hätte nur die Chancen vernünftig verwerten müssen.
Funkel hat vom Einwechseln wieder seine eigenen Vorstellungen, ob es etwas bringt, Caio für die letzten 10 Minuten zu bringen (und auch nur, weil Fenin sich was im Oberschenkel gezerrt hat) ist und bleibt fraglich. Auch Bajramovic durfte einen 2 minütigen Einsatz bringen. Wahnsinn.
Ansonsten alles wie gewohnt, Pröll irgendwie nervös und unsicher (hoffentlich steht Nikolov gegen Cottbus im Tor), Bellaid mit kleineren und größeren Schnitzern, Chris ein Pfeiler der Abwehr und Fink einer derjenigen, der sich gnadenlos reinhängt. Meier wie immer unbeholfen (ist der eigentlich wirklich Fussballer?) und Fenin trifft einfach den Kasten nicht.
Den Nachwuchsverteidiger aus der eigenen Jugend “Jung” hat Funkel wieder zurück zu der Jugend geschickt, mit der Begründung, man wolle jetzt nichts überstürzen und soweiter und sofort. Als der junge Spieler verletzungsbedingt in die Mannschaft gerückt war, hat er 2 sehr gute Spiele absolviert, meiner Meinung nach eine wesentlich bessere Besetzung in der Abwehr als Köhler.
Irgendwie wird diesen Spielern vermittelt, dass sie nur Lückenbüßer sind, wenn es keine andere Möglichkeit gibt und sie wieder aus dem Kader fliegen, sobald es sich anders ergibt, unabhängig von ihrer Leistung. Ich bin gespannt, welcher größere Verein uns am Ende der Saison Angebote für Jung unterbreiten wird. So hält man keine jungen Talente.