Letzes Wochenende stand mal wieder ein Heimspiel ins Haus, gegen Schalke 04.
Natürlich immer wieder beliebtes Spiel der Fans: Jermaine Jones auspfeifen.
Daneben gibt es zu bemerken, dass die SGE zunächst eigentlich ganz gut mitspielen konnte, wobei das wohl auch mitunter daran lag, dass Schalke kaum etwas auf die Reihe gebracht hatte. Dennoch – die Frankfurter Eintracht ungewohnt offensiv mit 3 Stürmern und sogar Caio durfte von Anfang an auf den Rasen.
Gebracht hat das alles nicht viel, einmal Aluminium in der ersten Halbzeit, aber der Ball wollte einfach nicht hinter die Linie. Eine zweite Großchance schnippste Neuer gerade so mit den Fingerspitzen in Richtung Eckfahne.
Relativ glücklich durch einige Abwehrfehler konnte Rafinha das 1:0 für Schalke erzielen, von dem man fast erwartet hätte, dass er doch noch mit einer gelb-roten Karte vom Platz wackelt, weil er sich mit Martin Fenin nicht nur gelegentlich in den Haaren hatte.
Lange tat sich danach auf dem Spielfeld nichts bewegendes mehr, Schalke hatte nicht den Willen, den Sack wirklich zuzumachen und die SGE konnte nach dem Gegentreffer nicht mehr vernünftig kicken. Wie auch immer das zu Stande kommt.
In der 82. Spielminute (oder 83.?) gelang es aus einem Zufallsprodukt heraus Michael Fink dann doch noch den Ball an Neuer vorbei ins Schalker Tor zu verfrachten. Zarte Hoffnung keimte auf, man könne aus dieser Partie, die in der zweiten Halbzeit komplett an Fahrt verloren hatte, noch einen Punkt retten.
Naja, denkste. Gleich der nächste Spielzug nach dem 1:1 war das 2:1 für Schalke und auch der Endstand.
Alles in allem hatte man den Eindruck, dass die Frankfurter Eintracht in der ersten Halbzeit wirklich passabel aufgetreten ist, in der zweiten Hälfte allerdings wie ausgewechselt kein Offensivspiel mehr auf den Rasen brachte. Als Caio nach paar-an-60 Minuten ausgewechselt wurde, ertönten von den Rängen mehrfach „Funkel raus!“ Rufe.
Das nächste Spiel findet auswärts in Bielefeld statt und auf einmal geht es doch wieder um die Wurst – im Kampf gegen den Abstieg. Nur noch 3 Punkte entfernt vom ersten Abstiegsplatz erwartet uns am nächsten Wochenende also ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel, denn Bielefeld ist unmittelbarer Konkurrent in der Tabelle. Dann ist Funkel ja wieder in seinem Element. Traurig.