fufu’s blog – über alles und nichts

mal wieder neu – mal wieder wild … Über Fussball, Aufgeschnapptes und alles andere, das bewegt.

SGE und die gefühlte Niederlage gegen Bielefeld 9 März, 2009

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Gestern betrat die Frankfurter Eintracht den Bielefelder Rasen, um dort zu punkten.
Ein Punkt wurde es dann auch letzten Endes, was allerdings gefühlt eine Niederlage ist.

Die SGE spielte ohne Caio auf, dafür mit Meier im Mittelfeld. Mittlerweile kann diese Personalentscheidungen niemand mehr nachvollziehen, selbst die FAZ kritisierte den Trainer und die Vereinsleitung und nicht zuletzt die Einkaufspolitik.
Meier als offensiver Mittelfeldspieler, der vollkommen abtaucht in so einem Spiel und mit 20 Ballkontakten auskommt. Das ist nicht nur lächerlich, das ist eine Fehlbesetzung der Position.
Caio hingegen angeblich nicht fit für volle 90 Minuten, angeblich zu wenig defensiv arbeitend. Also Bankplatz. Wer braucht schon jemanden auf dem Feld, der Pässe spielen kann, die ankommen und vernünftige Standards mit dem ruhenden Ball beherrscht?!

Fenin und Russ Gelbgesperrt, was auch negativ zu Buche schlug. Zusätzlich sind Liberopoulos und Amanatidis verletzt, also stand im Sturm Neuzugang Kweuke allein gegen den Rest der Welt von Bielefeld. Man sollte neuen Spielern Gelegenheit geben sich einzugewöhnen, aber Kweuke wirkt wie ein böser Grobmotoriker und davon hat die Eintracht eigentlich schon genügend im Kader.

Ochs engagierte sich das ganze Spiel über wirklich großartig, neben Oka Nikolov der beste Mann auf dem Platz. Musste dann verletzt ausgewechselt werden, man kann nur hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist.

Das Spiel torlos, die Eintracht einfallslos, ohne Kreativität und ohne Mumm. So träumen die Berliner von der Schale, die Eintracht vom Klassenerhalt.

 

DSDS – Die erste Mottoshow 9 März, 2009

Alle, die hier regelmäßig mitlesen, werden wissen:
Wenn es Castingshows gibt, dann ist es fufu, die sich so etwas reinzieht :D

Die undendlichen Recalls gehen mittlerweile ziemlich auf die Nerven und die Shows werden eigentlich erst interessant, wenn die letzten 10 Kandidaten ins Rennen um den Titel geschickt werden. Erst dann hat man eigentlich die Gelegenheit, ein bisschen mehr über die Kandidaten zu erfahren und erst dann wird ein bisschen mehr Identifikationsoberfläche (Achtung Insider: Buzzword! :D ) angeboten. Und irgendwo ist es ja das, was diese Shows ausmacht.

Bei Deutschland sucht den Superstar war es letzten Samstag endlich, endlich so weit:
Die erste „richtige“ Mottoshow fand statt, nachdem den vorhergehenden Samstag eine neue erste-Live-Show eingeführt wurde, bei der die letzten 15 Kandidaten kurze Auszüge aus ihren Lieblingssongs zum Besten geben durften. 5 Wurden vom Publikum direkt weitergewählt, die anderen 5 Plätze wurden durch die Jury besetzt.

Bevor die Mottoshow losgehen konnte, wurde erst einmal eine überraschende Nachricht an den Zuschauer überbracht. Eine Kandidatin hat die DSDS-Villa (in die ja alle eingezogen waren) verlassen, weil eine andere Kandidatin ihr angeblich die Idee für eine Performance gemopst hat. Dazu später. Castingshow-gerecht durfte der letzte ausgeschiedene Kandidat nachrücken, das waren allerdings 5. Michelle Bowers war letzten Endes die Glückliche, die an der Mottoshow teilnehmen durfte.

Die Mottoshow selbst hatte fast den gleichen und etwas eintönigen Titel wie die zuvor: „Best Of“. Also eigentlich wieder irgendwelche Lieblingssongs, aber gut, am Anfang ist es für die Teilnehmer bestimmt von Vorteil, wenn sie sich zu 100% wohlfühlen mit dem Titel.

In dieser Staffel glänzen wenige Kandidaten mit gesanglichem Talent, dafür umso mehr mit ihren Geschichten und Schicksalen.

Michelle Bowers – Die Nachgerückte
Erst 16 Jahre alt, noch Schülerin und trotzdem eine Lebensgeschichte, die den ein oder anderen vielleicht berührt hat. Rheumeleidend seit frühester Kindheit hat Michelle sich bei DSDS versucht wacker zu schlagen, die Anrufe haben allerdings nicht gereicht.
Den Titel „Valerie“ von Amy Winehouse performte sie eigentlich nicht schlecht und war mit Abstand noch besser als manch anderer Kandidat.
Dennoch war es das kürzeste Comeback der DSDS-Geschichte, die erste Mottoshow war auch die Letzte.

Cornelia Patzlsperger – Harfe sucht Mann
Zur Kuppelshow wurde DSDS für Cornelia. „Harfe sucht Mann“ war der Aufhänger und auch Dieter Bohlen beteiligte sich am Aufruf, dass es für eine „tolle Frau wie Cornelia“ auch einen Mann geben müsse.
Der musikalische Auftritt – natürlich mit Harfe – mit dem Titel „Mercy“ von Duffy war einer der Besseren des Abends. Unter die Top 5 könnte sie es schon schaffen.

Dominik Büchele – Der Tellerwäscher
18 Jahre alt, Mittlere Reife und Tellerwäscher. Dominik Büchele ist der nette, schüchterne Junge von nebenan, der in jedem Fall große Sympathiepunkte sammelt. Vom Tellerwäscher zum Millionär bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung. Auch wenn „Domi“ mit Vorliebe James Blunt Songs covert (und das exzellent), hat er in dieser Motto Show „Imagine“ von John Lennon neu interpretiert. Gesanglich gab es sicher schon bessere Tage, aber der Auftritt war dennoch gut. Lediglich das Outfit war daneben, wer auch immer da blind in den Kleiderschrank gegriffen hat. Kandidat für die Top 3.

Daniel Schuhmacher – Der Favorit
Laut der Jury ist Daniel Schuhmacher das größte Gesangstalent der Show – und das obwohl er im letzten Jahr nicht einmal unter die Top 15 gekommen ist.
Mit Schmusetitel „If you don’t know me by now“ war der Auftritt etwas langweilig und zu sehr ins Klischee gepackt, wenn auch gesanglich richtig gut. „Broken Strings“ von der Show davor war wesentlich beeindruckender. Dennoch ein Kandidat für die Top 3, sofern er den Druck aushält.

Annemarie Eilfeld – Die Hüpfdole
Wohl eine der schwächsten Kandidatinnen und wird sich gegen die weibliche Konkurrenz nicht mehr lange in der Show halten können. Annemarie wählte „Hit me baby one more time“ von Britney Spears und betrat stilecht im Schulmädchen Outfit die Bühne. Der letzte Auftritt war bereits von HotPants geprägt, dieser zeigte noch mehr. Während der Performance riss sich Annemarie die Kleider quasi vom Leib und stand mehr oder minder mit T-Shirt und Unterwäsche auf der Bühne, in der Hoffnung, dass sie „Sex sells“ auch dieses Mal in die nächste Runde retten würde. Diese Idee war angeblich von Vanessa Civiello geklaut, die vor der Mottoshow das Handtuch warf. Gesanglich unter aller Kanone wird es wohl nicht mehr allzu lange weitergehen für Annemarie.

Holger Göpfert – Der Entertainer
Mit einem Titel, den er bereits in einem der Recalls performte (vergessen, was das war) hopste Holger wieder einmal wie aufgeputscht über die DSDS-Bühne. Dieter Bohlen sagte „Du bist vielleicht nicht der größte Sänger, aber ein Entertainer und darum geht es in diesem Geschäft.“. True Story.

Sarah Kreuz – Die Unterkühlte
Sarah Kreuz ist eine derjenigen, die gesanglich unter die Top 5 gehört. Ob die Sympathiewerte dafür ausreichen wird sich allerdings erst bald zeigen, wenn das Feld dichter wird. Die „Arbeitssuchende“ wirkt oft sehr distanziert und reichlich unterkühlt, ihre Art wird es ihr vermutlich nicht einfach machen, eine große Fanbase aufzubauen. Da hilft auch die Geschichte von ihrem Ex-Verlobten nicht, der sie nicht unterstützen wollte und nun nicht mehr ihr Verlobter ist. Und nein, auch das gute Verhältnis zum Kandidaten Marc wird nicht reichen, denn von Liebesgeschichten haben die DSDS Zuschauer seit Mike Leon-Grosch und Vanessa Dingenskirchen die Nase voll. Der Auftritt gesanglich gut, wirkte etwas runtergeleiert.

Marc Jentzen – Der Boyband-Aussteiger
Gehört eher zu den unauffälligeren Kandidaten. Hat seine Boyband verlassen für DSDS, nachdem bei einem Plattenvertrag mit der EMI die Band nicht erfolgreich wurde. Angeblich sei DSDS seine letzte Chance Musiker zu werden, sollte das nicht klappen, will Marc die Musik an den Nagel hängen. Mit Boyband Schnulzensong und Glitzeranzug punktete Marc sich in die nächste Mottoshow.

Vanessa Neigert – Die Schlagertante
Dieter Bohlen hat hier bereits Einfluss genommen und immer wieder betont, wie gut deutschle Schlager zu Vanessa Neigert passen. Was auch tatsächlich stimmt, aber vermutlich werden wir bis zum bitteren Ende auch nur das von ihr zu hören bekommen. Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“ war nett performt, alles gut, aber vielleicht wäre es auch mal nett, etwas außer Schlager von Vanessa zu hören. Mit Sicherheit eine der Kandidatinnen, die auch nach dem Rausfliegen aus der Show die Möglichkeit bekommt, mit Dieter Bohlen zusammenzuarbeiten und deutsche Songs zu singen. Für die Top 5 könnte es durchaus reichen.

Benny Kiekhäben – Der Paradiesvogel
Erinnert ein wenig an Daniel Kübelböck, wenn auch mit besserer Stimme. Benny fällt durch sein schrilles Auftreten auf und punktet beim weiblichen Publikum mit dem offenen Umgang damit, dass er schwul ist (wäre auch schwer nicht zu vermuten).
Gesanglich Mittelmaß, Unterhaltungsfaktor ganz in Ordnung, man wird sehen, was da noch kommt, aber Top 5 ist nicht drin.