fufu’s blog – über alles und nichts

mal wieder neu – mal wieder wild … Über Fussball, Aufgeschnapptes und alles andere, das bewegt.

Germany’s Next Topmodel – It’s raining 27 März, 2009

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Gestern lief wieder Germany’s Next Topmodel auf Pro7.
Wieder nur nebenbei verfolgt, weil Sartharion mit 3D im 10er Raid dieses Mal dran glauben musste ;)

Die Folge lief eigentlich ab wie immer, das Schema ist mittlerweile bekannt:
Competition, Fotoshooting, Laufsteg. Bei der Competition ging es dieses Mal um einen Werbeauftritt für Joghurette (schreibt man so? O_o). Sportlich sollte es sein, aber natürlich.
Die meisten Mädchen taten sich etwas schwer beim Seilhüpfen oder Schattenboxen, natürlich sah das nicht aus, aber irgendwie ist so eine Aufgabe auch schräg. Manchmal fragt man sich, ob es bei echten Castings wirklich so zugeht oder ob das in dem Zuge für’s Fernsehen einfach so gehandhabt wird. Den Zuschlag für die Competition bekam Marie, woraufhin die anderen Mädchen ordentlich anfingen zu wettern, dass sie nicht nachvollziehen könnten, wie der Kunde sich so entscheiden konnte. Der Zickenkrieg geht also in die nächste Runde: Die am meisten Gelobte, bzw. die, die die meisten Jobs abräumt, muss nun genau im Auge behalten werden, schließlich ist sie die schärfste Konkurrentin. Da darf natürlich das Geläster nicht fehlen.

Larissa ist die zweite in der Runde, die einen schweren Stand hat. Sie kam später zur Gruppe hinzu, als Austria’s Next Topmodel und hat es sichtlich schwer, Anschluss zu finden unter den Mädchen. Ihre Art macht es ihr mit Sicherheit auch nicht gerade einfach, sie wirkt oft überheblich und die anderen Mädchen bemängeln, dass man bei ihr nie wisse „woran man ist“.

Heidi verkündete fröhlich, dass es ein Fotoshooting für die deutsche Cosmopolitan geben wird, natürlich meckerten die Mädels wieder herum, dass Marie vom Fotografen bevorzugt behandelt wurde, blabla. Zick Zick.

Das Fotoshooting, das über „Ich habe ein Foto für Dich“ entschied war mal etwas anderes:
Auf einer abgesperrten Straße wurde nachts um 12 ein Feuerwehrauto hinbestellt, das über eine riesige Konstruktion die ganze Zeit einen künstlichen EisRegen herabpladdern ließ. Nur in Unterwäsche bekleidet mussten die Mädchen posieren und froren sich dabei den Hintern ab. Die Fotos, die dabei herumgekommen sind waren allerdings wirklich top, endlich mal ein ausgefallenes Shooting in dieser Staffel.

Kein Foto hatte Heidi für zwei der unscheinbareren Kandidatinnen, der Kreis wird nun immer enger und wir werden sehen, wie auch das Gezicke weitergeht :)

 

DSDS – Die Partyhits 23 März, 2009

Letzten Samstag fand, wie jeden Samstag, die nächste Live-Show von „Deutschland sucht den Superstar“ statt. Das Motto dieses Mal lautete „Partyhits“, auch wenn das der Show nicht unbedingt anzumerken war. Die wenigsten Kandidaten trauten sich, einen fetzigen Song zu wählen, sondern zogen es vor, sich mit etwas einfacheren Nummern durch die Show zu dudeln.

Bereits vor der Show wurde ordentlich breit getreten, dass sich nach Annemarie nun auch Benny für die Bildzeitung halb nackig gemacht hat (sogar zusammen mit seinem schwulen „besten Freund“). Gähn.
Holger hat sein Seepferdchen gemacht. Wahnsinn. Aber mit irgendwas muss man die Sendezeit ja füllen und immerhin sind diese Trailer auch noch besser zu verkraften, als das ständige Dummgeschwätz von Schreyl.

Sarah Kreuz eröffnete dieses Mal die Mottoshow mit „I will survive“, okay, Partyhit, ja gut. Kann man durchgehen lassen, die Performance wie gewohnt gesanglich auf dem oberen Level, ansonsten eben wie immer unterkühlt und ein bisschen gelangweilt. Mag auch sein, dass das nur so rüberkommt, aber naja. Wieder einmal ein Einspieler von der gescheiterten Beziehungsnummer, weswegen der Titel ja so gut passe, blabla. Wird langsam fast so nervig wie die sonst angeblichen Liebesbeziehungen innerhalb von DSDS.
Ach ja, ein bisschen Augen auskratzen gab es noch, weil Annemarie natürlich seit der letzten Sendung zur absoluten Buh-Frau erklärt wurde. Hat GNTM Charakter, wie sich nun alle in die Pfanne hauen, das sagte ich ja schonmal bereits.
Highlight war, dass Dieter Bohlen Bruce Darnell eingeladen hat, um Sarah zum Einen besseres Englisch beizubringen, zum Anderen „wie man sich bewegt“. Sexy, sexy, sexy, Bruce ist nunmal einfach Bruce und Bruce gehört in Castingshows wie Ketchup zu Pommes.

Benny durfte dann auch in die Manege auf die Bühne und blieb glücklicherweise angezogen. Er hupste fröhlich „What is love“ gröhlend über die Bühne und man muss ihm lassen, dass das gesanglich bisher sein bester Auftritt war. 

Vanessa Neigert trällerte wieder einmal Schlager und sucht mit ihrem Song einen Cowboy als Mann. Jürgen Drews war der Überraschungsgast im Publikum, der mit Vanessa zusammen etwas „machen will“ und ich denke mal, egal wie weit sie bei DSDS kommt, wenn „der König von Mallorca“ sie unter seine Fittiche nimmt, dann wird sie ihren Weg im Musikgeschäft gehen. Bei DSDS ist hoffentlich bald Schluß, weil nur Schlager singen einfach nicht geht. 

Daniel Schuhmacher wollte dieses Mal wohl endlich keine Schnulze singen, allerdings passte „Sweet Dreams“ irgendwie nicht so recht zu ihm und seiner Stimmfarbe. Ist mit Sicherheit ein subjektiver Eindruck und viele fanden den Auftritt superklasse. Beim Friseur war er wohl auch, wie alle extra nochmal anmerkten. Wenn’s sonst nix gibt, dann ist es eben die Frisur.

Marc hatte sich immerhin einen wirklichen Party-Song rausgegriffen und wollte mit „Celebration“ die Bühne rocken. Wie bereits letzte Woche misslang das völlig, Marc ist einfach der Boybandtyp aber kein Solokünstler. Steckt man den zusammen mit 3 oder 4 anderen gutaussehenden Jungs, kann das durchaus funktionieren, sofern vernünftige Musik und vernünftiges Management dahintersteht. Würde man Marc bei Westlife mit reinbringen, würde das keiner merken, der die Scheibe nur hört und nicht sieht, wer da singt. Zurecht wählten ihn die Zuschauer aus der Sendung.

Holger performte „We are the Champions“ und vergriff sich mit Queen einfach kilometerweit. Auch wenn er am Klavier vernünftig spielen kann, das mit dem Singen klappt einfach nicht immer so hundertprozentig. Wäre Marcs Auftritt nicht auch unterirdisch gewesen, hätte Holger eigentlich gehen müssen. Die Zuschauer sehen das allerdings nicht so, Holger ist sicher in der nächsten Mottoshow.

Dominik Büchele enttäuschte in dieser Mottoshow das erste Mal ein bisschen, allerdings nicht, weil sein Auftritt schlecht, sondern weil die Titelwahl total Panne war. „Reality“ ist natürlich wieder einmal Schmalzi Schmalzi Ballade, was wir ja nun die ganze Zeit von Dominik schon hören. Zudem ist der Song vom Schwierigkeitesgrad her nicht gerade der Burner. Da muss das nächste Mal schon etwas mehr kommen, auch wenn er natürlich sicher durch die Entscheidung gekommen ist. 

Annemarie wagte sich mit „99 Luftballons“ von Nena auf die Bühne und versuchte tapfer, die ganzen Buh-Rufen aus dem Publikum gelassen zu ignorieren. Ob das so ganz gelungen ist, ist die Frage. Der Auftritt war nicht so wirklich das, was man superstartauglich nennen kann und Ablenkung durch wenig-Klamotten gab es dieses Mal auch nicht so richtig. Die Jury kritisierte den Auftritt ebenfalls und Dieter Bohlen setzte noch einen drauf, indem er sagte, man müsse sich über Antipathie nicht wundern, wenn man einen auf „Everybody’s Arschloch“ macht.

Annemarie ist definitiv die Kandidatin, die am meisten Sympathie-Kredit verzockt hat, mit ihrer Lästeraktion gegen Holger. Man wird sehen, ob die Zuschauer sie allein aus Mobbingzwecken noch lange in der Show lassen, um sich zu freuen, wenn es wieder einmal heißt „Alle hauen auf Annemarie ein“.
Eigentlich hat sich ziemlich jeder der Kandidaten über diese ganze Situation ausgelassen, auch die Jury und die Eltern und wer auch immer haben sich ordentlich reingehängt, lange kann das also nicht mehr spannend bleiben.

 

DSDS – Geschlechtertausch 16 März, 2009

So lautete das Motto der Live-Show bei Deutschland sucht den Superstar letzten Samstag.
Die Jungs performten Frauentitel, während die Mädels Songs zum Besten gaben, die im Original von Männern gesungen werden.

Benny – Quasselte im Trailer freimütig über sein „erstes Mal“, sein Coming-Out und soweiter und sofort. Wo er sich schon direkt zu Beginn von DSDS geoutet hatte, kann man nun genauso gut versuchen, die schwulen Klischees zu bedienen und versuchen, damit bei den Frauen zu punkten. Bei den Anruferinnen, versteht sich. Passend zum Thema sang er „Like a Virgin“, begann seine Show auf der Bühne mit Brautschleier und gehörte zum Mittelmaß der Kandidaten. Die Jury prophezeite zwar seinen Rauswurf bei DSDS, behielt allerdings nicht Recht.

Dominik – Wie gewohnt, ein souveräner und der beste Auftritt des Abends. „First Day of my Life“ von Mel C war im ersten Moment eine ungewöhnliche Titelauswahl, passte aber unerwartet gut zu „Domi“. Nicht nur gesanglich war es der beste Auftritt, es wurde auch am meisten Gefühl transportiert, was ja irgendwo Sinn der ganzen Sache ist. Auch das Outfit war dieses Mal vollkommen zuschauertauglich, Dominik selbst sagte im Trailer, dass er sich bei der letzten Show etwas „nackt“ gefühlt habe, wir erinnern uns an die chice Satin-Weste. Er sagt von sich selbst, dass er sich mittlerweile bei DSDS wohl fühlt und das merkt man auch auf der Bühne.
Auch die Jury war begeistert, Dieter Bohlen wollte sich sogar „ein Ei abnehmen lassen“, sollte Dominik nicht weiterkommen. Eines hat Dieter Bohlen hier mit Frauen gemeinsam, die wetten nämlich auch nur, wenn sie den Ausgang schon kennen.

Vanessa – Trällerte wie bislang jede Sendung Schlager. „Über den Wolken“ musste dieses Mal dran glauben, der Auftritt war ganz in Ordnung, hat aber niemanden vom Hocker gerissen.

Cornelia – Wie immer mit Harfe auf der Bühne, doch „Harfe sucht Mann“ hat sich ausgesucht – zumindest bei DSDS. Die Zuschauer wählten Cornelia aus der Show, auch wenn ihre Performance von „Your Song“ nicht zu den Schlechteren des Abends gehörte, war deutlich zu hören, dass die Stimme recht dünn ist. Mit einer Bigband würde Cornelia ziemlich sicher untergehen. Dennoch ungerechtfertigter Rauswurf, da andere an diesem Abend wesentlich schlechtere Songs abgeliefert haben.

Marc – Wohl der schlechteste Auftritt des kompletten Abends. „I kissed a Girl“ war endlich mal ein fetziger Titel, das war aber auch alles was fetzte. Marc schaffte es, den kompletten Song in einer total falschen Tonlage zu singen, Wahnsinn. Die Performance auf der Bühne sehr selbstbewusst, aber auch das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Marc während seines ganzen Titels nicht zurück in die richtige Tonlage fand. Schade, das hätte ein Knaller werden können. Trotzdem hat er es in die nächste Runde geschafft.

Sarah – Ging mit „You raised me up“ von Westlife ins Rennen. Viel gibt es nicht zu sagen, der Auftritt gewohnt im oberen Bereich, allerdings wirkte das alles etwas heruntergespult und langweilig. Die Titelauswahl auch einfach zu lahm. Toller Song aber zwischen den ganzen Balladen der Show stach das nicht hervor.

Daniel – Sang von Silbermond „Irgendwas bleibt“ und zeigte erneut, dass seine Stimme mit den größten Wiedererkennungswert von allen hat. Wie schon bereits im Studio, als ein komplett unbekannter Titel von den Kandidaten eingesungen wurde, trällerte er in Frauenstimmlage. Passte zum ausgewählten Titel sehr gut, auch wenn nicht alle Töne zu 100% gesessen haben. Das fiel allerdings weniger ins Gewicht, da das außergewöhnliche hier einfach ziemlich alles wettmacht. Da ist viel Potenzial, hoffentlich geht er im Mainstream nicht unter, auch wenn er mit Dieter Bohlen zusammenarbeiten wird.

Annemarie und Holger – Diese beiden muss man für diese Show einfach zusammenfassen, weil es fast Germany’s Next Topmodel Qualitäten hatte, was sich da abspielte. Annemaries Trailer im Vorfeld befasste sich natürlich in erster Linie mit ihren Halbnackt-Fotos für die BILD-Zeitung. Die Hüpfdole der letzten Sendung hatte erfolgreich bereits vor der Show auf sich aufmerksam gemacht, indem sie fast alle Hüllen für ein Fotoshooting fallen ließ. Selbstverständlich immer wieder unter den Beteuerungen, nicht billig wirken zu wollen. Wie auch immer das zusammenpasst. Die Bilder waren nicht billig oder so, aber wenn man eben „nur“ ein DSDS Kandidat ist, ist eben doch die Frage, wie sich das Gesamtbild so zusammenfügt. Auch das Bühnenoutfit war wie gewohnt knapp, die Hotpants sind nunmal Programm. Zu Rangeleien führte allerdings etwas anderes:
Ebenfalls in Annemaries Trailer war deutlich zu vernehmen, wie sie in die Kamera plauderte „Also, wenn ich jemanden nach Hause schicken könnte, dann wäre es Holger. Für mein Verständnis passt er einfach nicht zu DSDS.“ Hoppla. Man sah die Kandidaten in dem Moment zwar nicht, aber einigen sind sicherlich die Gesichtszüge kurzzeitig entglitten.
Annemarie ging auf die Bühne, performte „Sweet Home Alabama“ in der Kid Rock Version und das sogar sehr gut. Nichts mehr mit Hüpfdole, nein, der Auftritt gehörte gesanglich wirklich zu den besten der Show. Der Titel passte wunderbar zu ihrer Stimme und die Performance. Okay…HotPants und Cowboyhut eben.
Beim Gang zurück zum Sofa wurde Annemarie fast von Holger ausgeknockt (okay, bisschen übertrieben), der leicht angepisst über die Äußerungen im Trailer war. Wie es aussah, wollte er Annemarie direkt zur Rede stellen, was eher einer Rudelbildung beim Fussball glich.
Holgers Auftritt mit „Black Velvet“ danach war laut Jury etwas „holprig“. Das war noch vorsichtig formuliert. Vermutlich hat ihn das Ganze ein bisschen sehr aufgeregt, was auch irgendwie verständlich ist. Annemarie beteuerte, dass es ein „Trick des RTL-Kamerateams“ gewesen sei und nur so wären diese Aufnahmen zu Stande gekommen. Nun ja. Gesagt hat sie es ja trotzdem :D

Wir dürfen uns also freuen, was demnächst noch kommt. Annemarie wird auf jeden Fall schwierigeren Zeiten entgegensehen.

 

Germanys Next Topmodel – Tessa fliegt 13 März, 2009

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Gestern gab es endlich mal wieder so richtig Drama, Drama, Drama bei Germanys Next Topmodel, denn:
Die lang ersehnte Umstyling-Folge war an der Reihe.
Der regelmäßige Zuschauer der letzten Staffeln weiß schon, dass diese Folge zu den Highlights einer jeden Staffel zählt. Und so war es auch dieses Mal, in die etwas öde Staffel kam ein bisschen Leben, als es darum ging, den Zicken Models Mädchen die Haare umzustylen.

Die Einen ließen das ganze Brimborium recht kommentarlos über sich ergehen, mit dem Wissen, dass sie bei Germanys Next Topmodel sind und dort die Spielregeln von „Modelmama Heidi“ gelten. Und denen fügt man sich besser, ansonsten kann man sich gleich die Zugkarte nach Hause buchen. Verzeihung: den Flug, die Mädels tanzen ja derzeit in Los Angeles umher.

Aber es gab natürlich auch wieder einmal Eine, die Aufstand proben musste beim Haare-Schneiden: Austrias Next Topmodel Gewinnerin Larissa. Für eine 16jährige tritt die Österreicherin ziemlich keck auf, hat zu allem etwas zu sagen und versucht hier und da mit dem Kopf durch die Wand zu brechen. Natürlich – alles für die Show – muss Heidi Klum dagegenhalten und droht damit, Larissa nach Hause zu schicken, wenn sie sich nicht an die Regeln der Show hält und sich nicht anpasst.

Nach einigen wütenden Kommentaren („Ich bin doch keine Puppe, mein Körper gehört immer noch mir.“ „Ich lass mich nicht zwingen, das habe ich nicht nötig, dann gehe ich lieber.“ „Ich bin naturblond, ich lasse mir die Haare nicht färben, es gibt nur wenige Mädchen, die naturblond sind.“) setzte sich Madame am Ende doch auf den Stylisten-Stuhl und siehe da: Eigentlich sah sie hinterher überhaupt nicht anders aus. Bei Austria’s Next Topmodel (Ausschnitte gab es in der Folgesendung noch zu sehen) musste sie richtig Haare lassen (bestimmt 20 cm), hier bei GNTM waren es allenfalls die Spitzen, die geschnitten wurden, dafür drehte man ihr Locken ins Haar. Whatever, viel Lärm um nichts.

Das Shooting war ein bisschen schräg, im Studio wurde eine Strickleiter installiert, auf der die Mädchen posieren sollten, als würden sie an einem Heißluftballon hängen. Wurde vorher noch groß erklärt, dass das hinterher per Fotomontage gemacht würde und sich die Mädchen deswegen „wirklich in die Situation hineinversetzen“ sollen. Keine Ahnung, ob man in der richtigen Situation ist, wenn man dann mit einer Hand an der Strickleiter hängt und an einem Metallseil gehalten wird. An einem echten Heißluftballon würde man vermutlich eher mit allen vier Gliedmaßen an der Leiter hängen, aber … ist ja alles kein Problem.
Das Ganze ging dann auch eher langweilig von statten, bis auf Tessa.
Die kam mit dreckigen Füßen zum Shooting, angeblich war der Boden vom Studio Schuld daran. Komisch, dass alle anderen keine Probleme damit hatten. Bereits vor dem Shooting bemängelte Heidi die schlecht gepflegten Finger- und Fußnägel Tessas. Geht als Model auch irgendwie gar nicht.
Tessa stürzte von einem emotionalen Extrem ins Andere: Erst weinend (wegen der dreckigen Füße? O_o), dann hysterisch kichernd, dann doch wieder im Tal der Tränen unterwegs. Gefolgt von Tränen und wütendem Gemecker. Beeindruckend.

Die Mädels durften nach dem Casting noch Umziehen. Vom Hostel in die Modelvilla aus der letzten Staffel. Die ganze Horde Mädchen ist wie geistesgestört durch diese Villa gerannt, hat am laufenden Band gekrischen und in den höchsten Tönen gelärmt. Wahnsinn. Der Kameramann hat mit ziemlicher Sicherheit jetzt einen Tinnitus.
Eine der Mädchen meinte, der Pool hätte „bestimmt -10°C“ gehabt, so kalt sei es gewesen. Sicher. Man hat deutlich gesehen, wie beim Reinhüpfen die Eisdecke gebrochen ist.

In der Sendung ging es ohnehin darum, beim zweiten Shooting „intelligent“ auszusehen, wie auch immer das gemeint ist. Mit Intelligenz an sich haben es die Mädchen aus dieser Staffel nur begrenzt, aber sie wollen ja auch Model werden und nicht Professorinnen. Ich weiß nicht, ob man mit 16 einfach noch nicht weiß, was eine „Muße“ ist oder ob die anderen Teilnehmerinnen das auch nicht hätten beantworten können. Die Aussage von Sarina „Ich weiß nicht, ob ich intelligent bin, aber dumm bin ich nicht.“ spricht sowieso Bände.

Die nicht für das zweite Shooting gewählten Mädels hatten das zweifelhafte Vergnügen, Fitnesstraining mit Mel B. zu machen. Ja genau, die von den Spice Girls. Was die da macht? Keine Ahnung. Vielleicht eine Wette gegen Heidi verloren oder so, denn schließlich munkelt man, sie würde von den Unterhaltszahlungen Eddy Murphys leben :D

Am Ende dachte man, dass für eine der schwächeren Kandidatinnen (von denen gab es dann doch einige) die Show vorbei sein würde, aber auch hier fiel Tessa wieder einmal ganz besonders aus dem Rahmen. Nach dem letzten Walk vor der Jury musste sie Kritik über sich ergehen lassen von „undiszipliniert“ und „unkontrolliert“ bis „negativ aufgefallen“.
Heulend zog Tessa von dannen und zeigte am Ende des Laufsteges den Stinkefinger in die Kamera.
Die Jury holte sie mit den Worten „Wir haben noch ein besseres Foto von dir gefunden.“ zurück, ließ sich erklären, dass das alles ein Missverständnis sei und soweiter und sofort und schickte Tessa am Ende doch nach Hause. Ende der emotionalen Achterbahnfahrt.

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Bild von Pro7.de

 

Mein Restaurant – Was machen die Teilnehmer heute? 10 März, 2009

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Die Koch-Casting-Sendung „Mein Restaurant“ geht wohl im Herbst 2009 in die zweite Staffel.
Der erste „Bewirb Dich jetzt!“-Trailer lief bereits auf VOX, die Gewinner der ersten Staffel Anna und Toby durften dafür ihr Colgate-Lächeln in die Kamera halten.

Aber was machen eigentlich die ausgeschiedenen Teilnehmer der ersten Staffel heute?

Auf der VOX-Seite findet man darüber ein bisschen Information.

Andi, der Koch der Grinsekatze hat bereits zum Jahresanfang das Restaurant verlassen und ist zurück nach Hannover gegangen, mit dem Ziel sich selbstständig zu machen. Die beiden Köche, die mit ihm die Grinsekatze in München kulinarisch bezaubert haben schwingen nun dort den Kochlöffel.

Kay und Bita aus Köln mussten ihren „Copa Room“ kurz vor dem Finale dicht machen, man munkelt, die beiden sind in ihre alten Berufe zurückgekehrt.

Auch Lena und Martin aus Berlin konnten sich mit dem „Bloom“ nicht behaupten und haben die Gastronomie an den Nagel gehängt.

Markus und Susann aus Leipzig mussten ihr kinderfreundliches „Tessanova“ als erstes Kandidatenpaar zuschließen, wollen aber spätestens im Mai erneut ein Restaurant eröffnen, mit dem gleichen Konzept.

Conny und Hannes aus Hamburg konnten mit ihrem „Graurocks“ das Finale nicht für sich entscheiden. Die Idee von Kultur & Essen ist geblieben, die beiden haben eine neue Firma („Gaumensterne“) und möchten 1x pro Monat eine Veranstaltung stattfinden lassen, die kulinarischen Genuss und Kultur zusammenbringt. Auch das ist noch in Planung.

Tja, man sieht, dass doch nicht jeder in der Gastro hängengeblieben ist und dass es für den Ein oder Anderen „nur“ ein kleiner Ausflug war. Die Leipziger scheinen das jedoch für sich entdeckt zu haben, ebenso wie Conny und Hannes in der Gastronimie zu Hause bleiben werden, aber dort kamen sie ja schon zumindest zur Hälfte her ;)

Angeblich ist die Grinsekatze immer noch ausgebucht, wobei ich etwas merkwürdig finde, dass Andi das Team verlassen hat, der sich mit am meisten engagiert hat, um den Wettbewerb zu gewinnen. Nunja.

 

DSDS – Die erste Mottoshow 9 März, 2009

Alle, die hier regelmäßig mitlesen, werden wissen:
Wenn es Castingshows gibt, dann ist es fufu, die sich so etwas reinzieht :D

Die undendlichen Recalls gehen mittlerweile ziemlich auf die Nerven und die Shows werden eigentlich erst interessant, wenn die letzten 10 Kandidaten ins Rennen um den Titel geschickt werden. Erst dann hat man eigentlich die Gelegenheit, ein bisschen mehr über die Kandidaten zu erfahren und erst dann wird ein bisschen mehr Identifikationsoberfläche (Achtung Insider: Buzzword! :D ) angeboten. Und irgendwo ist es ja das, was diese Shows ausmacht.

Bei Deutschland sucht den Superstar war es letzten Samstag endlich, endlich so weit:
Die erste „richtige“ Mottoshow fand statt, nachdem den vorhergehenden Samstag eine neue erste-Live-Show eingeführt wurde, bei der die letzten 15 Kandidaten kurze Auszüge aus ihren Lieblingssongs zum Besten geben durften. 5 Wurden vom Publikum direkt weitergewählt, die anderen 5 Plätze wurden durch die Jury besetzt.

Bevor die Mottoshow losgehen konnte, wurde erst einmal eine überraschende Nachricht an den Zuschauer überbracht. Eine Kandidatin hat die DSDS-Villa (in die ja alle eingezogen waren) verlassen, weil eine andere Kandidatin ihr angeblich die Idee für eine Performance gemopst hat. Dazu später. Castingshow-gerecht durfte der letzte ausgeschiedene Kandidat nachrücken, das waren allerdings 5. Michelle Bowers war letzten Endes die Glückliche, die an der Mottoshow teilnehmen durfte.

Die Mottoshow selbst hatte fast den gleichen und etwas eintönigen Titel wie die zuvor: „Best Of“. Also eigentlich wieder irgendwelche Lieblingssongs, aber gut, am Anfang ist es für die Teilnehmer bestimmt von Vorteil, wenn sie sich zu 100% wohlfühlen mit dem Titel.

In dieser Staffel glänzen wenige Kandidaten mit gesanglichem Talent, dafür umso mehr mit ihren Geschichten und Schicksalen.

Michelle Bowers – Die Nachgerückte
Erst 16 Jahre alt, noch Schülerin und trotzdem eine Lebensgeschichte, die den ein oder anderen vielleicht berührt hat. Rheumeleidend seit frühester Kindheit hat Michelle sich bei DSDS versucht wacker zu schlagen, die Anrufe haben allerdings nicht gereicht.
Den Titel „Valerie“ von Amy Winehouse performte sie eigentlich nicht schlecht und war mit Abstand noch besser als manch anderer Kandidat.
Dennoch war es das kürzeste Comeback der DSDS-Geschichte, die erste Mottoshow war auch die Letzte.

Cornelia Patzlsperger – Harfe sucht Mann
Zur Kuppelshow wurde DSDS für Cornelia. „Harfe sucht Mann“ war der Aufhänger und auch Dieter Bohlen beteiligte sich am Aufruf, dass es für eine „tolle Frau wie Cornelia“ auch einen Mann geben müsse.
Der musikalische Auftritt – natürlich mit Harfe – mit dem Titel „Mercy“ von Duffy war einer der Besseren des Abends. Unter die Top 5 könnte sie es schon schaffen.

Dominik Büchele – Der Tellerwäscher
18 Jahre alt, Mittlere Reife und Tellerwäscher. Dominik Büchele ist der nette, schüchterne Junge von nebenan, der in jedem Fall große Sympathiepunkte sammelt. Vom Tellerwäscher zum Millionär bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung. Auch wenn „Domi“ mit Vorliebe James Blunt Songs covert (und das exzellent), hat er in dieser Motto Show „Imagine“ von John Lennon neu interpretiert. Gesanglich gab es sicher schon bessere Tage, aber der Auftritt war dennoch gut. Lediglich das Outfit war daneben, wer auch immer da blind in den Kleiderschrank gegriffen hat. Kandidat für die Top 3.

Daniel Schuhmacher – Der Favorit
Laut der Jury ist Daniel Schuhmacher das größte Gesangstalent der Show – und das obwohl er im letzten Jahr nicht einmal unter die Top 15 gekommen ist.
Mit Schmusetitel „If you don’t know me by now“ war der Auftritt etwas langweilig und zu sehr ins Klischee gepackt, wenn auch gesanglich richtig gut. „Broken Strings“ von der Show davor war wesentlich beeindruckender. Dennoch ein Kandidat für die Top 3, sofern er den Druck aushält.

Annemarie Eilfeld – Die Hüpfdole
Wohl eine der schwächsten Kandidatinnen und wird sich gegen die weibliche Konkurrenz nicht mehr lange in der Show halten können. Annemarie wählte „Hit me baby one more time“ von Britney Spears und betrat stilecht im Schulmädchen Outfit die Bühne. Der letzte Auftritt war bereits von HotPants geprägt, dieser zeigte noch mehr. Während der Performance riss sich Annemarie die Kleider quasi vom Leib und stand mehr oder minder mit T-Shirt und Unterwäsche auf der Bühne, in der Hoffnung, dass sie „Sex sells“ auch dieses Mal in die nächste Runde retten würde. Diese Idee war angeblich von Vanessa Civiello geklaut, die vor der Mottoshow das Handtuch warf. Gesanglich unter aller Kanone wird es wohl nicht mehr allzu lange weitergehen für Annemarie.

Holger Göpfert – Der Entertainer
Mit einem Titel, den er bereits in einem der Recalls performte (vergessen, was das war) hopste Holger wieder einmal wie aufgeputscht über die DSDS-Bühne. Dieter Bohlen sagte „Du bist vielleicht nicht der größte Sänger, aber ein Entertainer und darum geht es in diesem Geschäft.“. True Story.

Sarah Kreuz – Die Unterkühlte
Sarah Kreuz ist eine derjenigen, die gesanglich unter die Top 5 gehört. Ob die Sympathiewerte dafür ausreichen wird sich allerdings erst bald zeigen, wenn das Feld dichter wird. Die „Arbeitssuchende“ wirkt oft sehr distanziert und reichlich unterkühlt, ihre Art wird es ihr vermutlich nicht einfach machen, eine große Fanbase aufzubauen. Da hilft auch die Geschichte von ihrem Ex-Verlobten nicht, der sie nicht unterstützen wollte und nun nicht mehr ihr Verlobter ist. Und nein, auch das gute Verhältnis zum Kandidaten Marc wird nicht reichen, denn von Liebesgeschichten haben die DSDS Zuschauer seit Mike Leon-Grosch und Vanessa Dingenskirchen die Nase voll. Der Auftritt gesanglich gut, wirkte etwas runtergeleiert.

Marc Jentzen – Der Boyband-Aussteiger
Gehört eher zu den unauffälligeren Kandidaten. Hat seine Boyband verlassen für DSDS, nachdem bei einem Plattenvertrag mit der EMI die Band nicht erfolgreich wurde. Angeblich sei DSDS seine letzte Chance Musiker zu werden, sollte das nicht klappen, will Marc die Musik an den Nagel hängen. Mit Boyband Schnulzensong und Glitzeranzug punktete Marc sich in die nächste Mottoshow.

Vanessa Neigert – Die Schlagertante
Dieter Bohlen hat hier bereits Einfluss genommen und immer wieder betont, wie gut deutschle Schlager zu Vanessa Neigert passen. Was auch tatsächlich stimmt, aber vermutlich werden wir bis zum bitteren Ende auch nur das von ihr zu hören bekommen. Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“ war nett performt, alles gut, aber vielleicht wäre es auch mal nett, etwas außer Schlager von Vanessa zu hören. Mit Sicherheit eine der Kandidatinnen, die auch nach dem Rausfliegen aus der Show die Möglichkeit bekommt, mit Dieter Bohlen zusammenzuarbeiten und deutsche Songs zu singen. Für die Top 5 könnte es durchaus reichen.

Benny Kiekhäben – Der Paradiesvogel
Erinnert ein wenig an Daniel Kübelböck, wenn auch mit besserer Stimme. Benny fällt durch sein schrilles Auftreten auf und punktet beim weiblichen Publikum mit dem offenen Umgang damit, dass er schwul ist (wäre auch schwer nicht zu vermuten).
Gesanglich Mittelmaß, Unterhaltungsfaktor ganz in Ordnung, man wird sehen, was da noch kommt, aber Top 5 ist nicht drin.