Unter den Links, wie Leser auf meinen Blog gelangen, habe ich etwas interessantes gefunden:
wikio.de verlinkt meinen Blog zum Eintrag Leverkusen-Eintracht Frankfurt.
Nice!
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Am Samstag gab es natürlich auch wieder Bundesliga, die SGE musste gegen Leverkusen in Leverkusen Düsseldorf antreten.
Nachdem die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim die Woche zuvor wirklich nach passablem Fussball aussah, ging die Eintracht mit Selbstvertrauen in diese Partie. Das zahlte sich aus – schon in der 9. Minute kam der erste gefährliche Torschuss – auf das Tor der Leverkusener.
Die Mannschaft von Bayer wurde sichtlich nervös, vermutlich hatte niemand damit gerechnet, dass die Frankfurter hier direkt anfangen würden Fussball zu spielen. Für SGE Verhältnisse war das Spiel wirklich gut, seit langem wieder einmal eines, wo man sagen kann „Das war bundesligatauglich.“ Ehrlich.
Alex Meier machte dann auch tatsächlich sein erstes Saisontor, wobei der Ball mehr glücklich als gekonnt gewollt ins Tor ging. Fenin bereitete wunderbar vor, spielte einen präzisen Pass auf Meier, ein Leverkusener fälschte den Ball leicht ab, der Ball dotzt an Meiers Knie und von dort ins Tor O_o
Wie sagte Meier nach dem Spiel im Interview „Eigentlich wollte ich ihn mit dem Fuß machen, aber Tor ist Tor.“ Alles klar, wer weiß, ob er mit dem Fuß reingegangen wäre.
Mit dem Endergebnis von 1:1 kann man dieses Mal nicht wirklich zufrieden sein, auch wenn Leverkusen einer der „großen“ Gegner war. Es wäre mehr drin gewesen, man hätte nur die Chancen vernünftig verwerten müssen.
Funkel hat vom Einwechseln wieder seine eigenen Vorstellungen, ob es etwas bringt, Caio für die letzten 10 Minuten zu bringen (und auch nur, weil Fenin sich was im Oberschenkel gezerrt hat) ist und bleibt fraglich. Auch Bajramovic durfte einen 2 minütigen Einsatz bringen. Wahnsinn.
Ansonsten alles wie gewohnt, Pröll irgendwie nervös und unsicher (hoffentlich steht Nikolov gegen Cottbus im Tor), Bellaid mit kleineren und größeren Schnitzern, Chris ein Pfeiler der Abwehr und Fink einer derjenigen, der sich gnadenlos reinhängt. Meier wie immer unbeholfen (ist der eigentlich wirklich Fussballer?) und Fenin trifft einfach den Kasten nicht.
Den Nachwuchsverteidiger aus der eigenen Jugend „Jung“ hat Funkel wieder zurück zu der Jugend geschickt, mit der Begründung, man wolle jetzt nichts überstürzen und soweiter und sofort. Als der junge Spieler verletzungsbedingt in die Mannschaft gerückt war, hat er 2 sehr gute Spiele absolviert, meiner Meinung nach eine wesentlich bessere Besetzung in der Abwehr als Köhler.
Irgendwie wird diesen Spielern vermittelt, dass sie nur Lückenbüßer sind, wenn es keine andere Möglichkeit gibt und sie wieder aus dem Kader fliegen, sobald es sich anders ergibt, unabhängig von ihrer Leistung. Ich bin gespannt, welcher größere Verein uns am Ende der Saison Angebote für Jung unterbreiten wird. So hält man keine jungen Talente.
Noch schnell zum letzten Bundesliga-Samstag:
Die Frankfurter Eintracht empfing in der Commerzbank-Arena Hoppenheim die TSG Hoffenheim.
Es gab nur zwei Möglichkeiten, wie dieses Spiel ausgehen würde:
Entweder würde die SGE die Überraschung vollbringen und einen Heimsieg einfahren oder Hoffenheim würde uns aus der Commerzbank-Arena fegen, dass die Eckfahnen wackeln.
Eingetreten ist keine der beiden Möglichkeiten, der Endstand war 1:1, womit vermutlich niemand gerechnet hatte, am Wenigsten Ralf Rangnick
Das Tor für die TSG fiel bereits in der 9. Minute, wo sich zunächst die Prophezeiung zu erfüllen schien „Die versohlen uns heute den Hintern.“. Frühes Gegentor, blöde Fehlerkette, die Eintracht vollkommen verunsichert. Die nächsten 20 Spielminuten konnte man kaum mit ansehen. Die FAZ schrieb, dass es sich anfühlte wie ein Pokalspiel, in dem ein Bundesligist auf einen Verein aus der 3. oder 4. Liga trifft. Der Bundesligist spielt, die anderen laufen neben- oder hinterher.
Genau SO stellte sich das dar, Hoffenheim ließ den Ball laufen, die Eintracht stand daneben oder nicht einmal das. Niemand wollte den Ball, niemand bot sich an, keiner wollte Verantwortung übernehmen. Die Hosen gestrichen voll. Wenn dann mal jemand an den Ball kam, glänzte er durch Fehlpässe über sagenhafte 5 Meter. Steinhöfer zeigte sich in der ersten Halbzeit so schlecht wie nie, es war unglaublich. Diese Verunsicherung war nicht nachvollziehbar, es war nur EIN Gegentreffer und Hoffenheim spielte nicht einmal den überragenden Zauberfussball der Hinrunde.
Ohne Ochs und Amanatidis fehlten auf dem Platz auch einfach die Führungsspieler mehr denn je, es kam kein Impuls von einem „aggressive Leader“, nichts.
Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte man froh sein, dass sich die Frankfurter Jungs ein bisschen gefangen hatten und so langsam wieder anfingen Fussball zu spielen. Und vor allem konnte man froh sein, dass Hoffenheim nicht noch mehr Tore geschossen hat.
Das Verletzungskarussell dreht sich weiter, Oka Nikolov stand im Tor, nachdem Pröll bereits die Woche davor pausieren musste, wegen Magen-Darm-Virus. Nikolov hatte sehr gute Leistung gezeigt und blieb gesetzt in der Startelf. Doch was passiert? Verletzungsbedingt musste „der ewige Oka“ das Feld verlassen und doch wieder Pröll das Tor überlassen. Tolle Wurst. Was man dazu sagen soll, weiß man auch nicht so recht.
In der zweiten Hälfte kam die SGE wie entzaubert aus der Kabine, haben direkt zu Beginn das 1:1 erzielt und waren danach richtig lange am Drücker, das 2:1 zu machen. Das bekannte letzte Quäntchen Glück fehlte allerdings, der Ball wollte einfach nicht am Hoffenheimer Keeper vorbei. Fenin traf wieder einmal Aluminium, mittlerweile hält er den Ligarekord.
Chris und Fink die besten Spieler auf dem Feld, Steinhöfer zeigte eine eher schwache Vorstellung. Was die örtliche Presse an Meier lobt, bleibt ein Geheimnis und warum auf Petkovic eingeprügelt wird wohl auch.
So blieb es beim 1:1 durch Michael Fink und man fragt sich: „Warum nicht gleich so?“. Da wäre wesentlich mehr drin gewesen, wäre die erste Halbzeit nicht völlig für den Bobbes gewesen. Hoffenheim war sichtlich verwirrt, als die Eintracht richtigen Fussball zeigte und konnte darauf gar nicht so recht reagieren. Zudem Obasi und Ibisevic verletzt, die Sterne hätten kaum wohlwollender stehen können. Nunja. 1 Punkt ist 1 Punkt, dennoch bleiben die Abstiegsplätze viel zu nah und der Abstand nach oben bleibt mindestens 2 Siege groß.
Gestern betrat die Frankfurter Eintracht den Bielefelder Rasen, um dort zu punkten.
Ein Punkt wurde es dann auch letzten Endes, was allerdings gefühlt eine Niederlage ist.
Die SGE spielte ohne Caio auf, dafür mit Meier im Mittelfeld. Mittlerweile kann diese Personalentscheidungen niemand mehr nachvollziehen, selbst die FAZ kritisierte den Trainer und die Vereinsleitung und nicht zuletzt die Einkaufspolitik.
Meier als offensiver Mittelfeldspieler, der vollkommen abtaucht in so einem Spiel und mit 20 Ballkontakten auskommt. Das ist nicht nur lächerlich, das ist eine Fehlbesetzung der Position.
Caio hingegen angeblich nicht fit für volle 90 Minuten, angeblich zu wenig defensiv arbeitend. Also Bankplatz. Wer braucht schon jemanden auf dem Feld, der Pässe spielen kann, die ankommen und vernünftige Standards mit dem ruhenden Ball beherrscht?!
Fenin und Russ Gelbgesperrt, was auch negativ zu Buche schlug. Zusätzlich sind Liberopoulos und Amanatidis verletzt, also stand im Sturm Neuzugang Kweuke allein gegen den Rest der Welt von Bielefeld. Man sollte neuen Spielern Gelegenheit geben sich einzugewöhnen, aber Kweuke wirkt wie ein böser Grobmotoriker und davon hat die Eintracht eigentlich schon genügend im Kader.
Ochs engagierte sich das ganze Spiel über wirklich großartig, neben Oka Nikolov der beste Mann auf dem Platz. Musste dann verletzt ausgewechselt werden, man kann nur hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist.
Das Spiel torlos, die Eintracht einfallslos, ohne Kreativität und ohne Mumm. So träumen die Berliner von der Schale, die Eintracht vom Klassenerhalt.
Letzes Wochenende stand mal wieder ein Heimspiel ins Haus, gegen Schalke 04.
Natürlich immer wieder beliebtes Spiel der Fans: Jermaine Jones auspfeifen.
Daneben gibt es zu bemerken, dass die SGE zunächst eigentlich ganz gut mitspielen konnte, wobei das wohl auch mitunter daran lag, dass Schalke kaum etwas auf die Reihe gebracht hatte. Dennoch – die Frankfurter Eintracht ungewohnt offensiv mit 3 Stürmern und sogar Caio durfte von Anfang an auf den Rasen.
Gebracht hat das alles nicht viel, einmal Aluminium in der ersten Halbzeit, aber der Ball wollte einfach nicht hinter die Linie. Eine zweite Großchance schnippste Neuer gerade so mit den Fingerspitzen in Richtung Eckfahne.
Relativ glücklich durch einige Abwehrfehler konnte Rafinha das 1:0 für Schalke erzielen, von dem man fast erwartet hätte, dass er doch noch mit einer gelb-roten Karte vom Platz wackelt, weil er sich mit Martin Fenin nicht nur gelegentlich in den Haaren hatte.
Lange tat sich danach auf dem Spielfeld nichts bewegendes mehr, Schalke hatte nicht den Willen, den Sack wirklich zuzumachen und die SGE konnte nach dem Gegentreffer nicht mehr vernünftig kicken. Wie auch immer das zu Stande kommt.
In der 82. Spielminute (oder 83.?) gelang es aus einem Zufallsprodukt heraus Michael Fink dann doch noch den Ball an Neuer vorbei ins Schalker Tor zu verfrachten. Zarte Hoffnung keimte auf, man könne aus dieser Partie, die in der zweiten Halbzeit komplett an Fahrt verloren hatte, noch einen Punkt retten.
Naja, denkste. Gleich der nächste Spielzug nach dem 1:1 war das 2:1 für Schalke und auch der Endstand.
Alles in allem hatte man den Eindruck, dass die Frankfurter Eintracht in der ersten Halbzeit wirklich passabel aufgetreten ist, in der zweiten Hälfte allerdings wie ausgewechselt kein Offensivspiel mehr auf den Rasen brachte. Als Caio nach paar-an-60 Minuten ausgewechselt wurde, ertönten von den Rängen mehrfach „Funkel raus!“ Rufe.
Das nächste Spiel findet auswärts in Bielefeld statt und auf einmal geht es doch wieder um die Wurst – im Kampf gegen den Abstieg. Nur noch 3 Punkte entfernt vom ersten Abstiegsplatz erwartet uns am nächsten Wochenende also ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel, denn Bielefeld ist unmittelbarer Konkurrent in der Tabelle. Dann ist Funkel ja wieder in seinem Element. Traurig.
Da war es, das erste Heimspiel der Bundesligarückrunde in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Ich dieses Mal leider nicht live dabei, da die Grippe mal wieder voll zugeschlagen hatte.
Zum Spiel selbst bleibt nicht viel: Gut gespielt, erste Halbzeit hat die SGE das Spielgeschehen bestimmt, es sah nicht so aus, als könne Köln einen Stich – geschweigedenn ein Tor – landen.
Aber wie immer bei der Eintracht: Man hat versäumt, den redensartlichen Sack zuzumachen. So geht man mit einem 0:1 in die Pause, das verdient, aber zu niedrig ist.
Und so kommt Köln natürlich motiviert bis in die Haarspitzen (haha, wer findet die Anspielung
) aus der Kabine und macht Druck. Also fällt erwartungsgemäß der Ausgleich.
Die SGE kommt nochmal zurück, macht mit Martin Fenin das 2:1, man denkt „Yay, jetzt geht da doch noch was in Richtung 3 Punkte“, aber jaja…Pustekuchen.
In der 73. kommen die Kollegen hinten dermaßen ins Schwitzen, dass sich nach einem vorangegangenen Torwartpatzer (Wie kann man den Ball nach vorn abklatschen, bitte?) Chris zu einem Foul im Strafraum hinreißen ließ. Der Schiri sah, pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Weil das nocht nicht schlimm genug gewesen wäre, zieht er auch noch die rote Karte, was im Übrigen alle überzogen fanden. Gelb hätte auch gereicht, auch wenn der Schiedsrichter seine Entscheidung mit „erhöhter Verletzungsgefahr“ zu rechtfertigen versuchte. Das 2:2 also durch.
Das brachte man dann noch über die Zeit und am Ende muss man über den Punkt wohl froh sein, gemessen am Mann weniger und allem. Schade. Nächstes Wochenende geht’s gegen Wolfsburg. Wenn die gegen uns verlieren, lässt Magath sie nach Hause laufen. Das wird ein Spaß.
Am Samstag stand das letzte Bundesligaspiel im Jahr 2008 auf dem Plan – auch für die Frankfurter Eintracht. Die Reise ging nach Hamburg zum HSV.
Nachdem die SGE sich die letzten Spiele von ihrer unberechenbaren Seite gezeigt hatte, was die Ergebnisse betrifft, konnte man also nicht sicher sein, was in Hamburg passieren würde. Alles war möglich, ein Sieg, eine hohe Niederlage, ein langweiliges Spiel.
Von den drei Möglichkeiten bekam der Zuschauer die vielleicht Unspannendste geboten, nämlich Nummer 3:
das langweilige Spiel.
Die Eintracht hatte zwar über weite Teile mehr Ballbesitz laut der Statistik, aber was hilft einem die Statistik, wenn man daraus nichts macht?
Man machte den Hamburgern das Leben schwer, ließ sie nicht ohne Weiteres kombinieren und das was eben dann doch mal zu Stande kam an Offensivfussball, schaffte man irgendwie zu unterbinden und abzuwehren. Zur Halbzeitpause fast hätte glauben können, man hätte den HSV bereits mürbe gemacht.
Weit gefehlt, denn in der 59.ten Minute pennte wieder einmal die momentane Schwachstelle der SGE – die Abwehr.
Der HSV brauchte nicht mehr als dieses eine Tor, um die 3 Punkte einzufahren. Die Frankfurter Eintracht war nicht in der Lage, dieses Spiel noch zu drehen, da ging einfach nicht wirklich viel gefährliches nach vorn. Caio spielte natürlich nicht, für Mahdavikia wurde Toski eingewechselt.
Viel bleibt eigentlich nicht zu sagen, das Spiel war Bundesligadurchschnitt, wenn überhaupt.
Der HSV hat zwar gewonnen, aber für eine Mannschaft mit internationalen Ansprüchen hätte da mehr drin sein müssen.
Nun geht es erst einmal in die Winterpause, mit 19 Pünktchen.
Hoffentlich kommt in der Winterpause noch die ein oder andere Verstärkung und hoffentlich wird in der Rückrunde richtig Gas gegeben. Sonst wird’s mit der „Etablierung im Mittelfeld“, wovon alle sprechen, knapp.
Zumindest war dies am Samstag für die Frankfurter Eintracht der Fall.
Heimspiel im Waldstadion in der Commerzbank-Arena gegen Bochum. Alles klar, also wieder einmal ein „Muss“ Spiel, denn wenn wir jetzt nicht 3 Punkte holen, gegen wen und wann dann? Das letzte Spiel in 2008 ist schließlich auswärts beim HSV und wieviel da zu holen ist, ist schwer zu sagen…vermutlich eher nix.
Das Wetter machte am Samstag glücklicherweise auch mit, es war nicht zu kalt und auch mit dem Regen hatte Petrus ein Einsehen und wässerte nur in der Halbzeitpause kurz den Rasen. Wie gut, dass die Arena ein Dach hat, welches nie benutzt wird.
Das Spiel selbst ging direkt in die Vollen und bot dem Stadionbesucher gleich, was man so bieten kann. Nach knapp 5 Spielminuten sah der Bochumer Torwart den roten Karton, da er als letzter Mann Martin Fenin im Strafraum zu Fall brachte. Liberopoulos verwandelte den gegebenen Elfmeter sicher und schon lag die SGE 1:0 vor eigenem Publikum in Führung.
So einfach kann das also sein.
Bochum legte sich mit 10 Mann nochmal richtig ins Zeug, da hat man genau gemerkt: Die wollen jetzt unbedingt den Ausgleich erzielen und wenn möglich noch nachlegen, weil die genau wissen, dass ihnen in der zweiten Hälfte irgendwann die Puste ausgehen wird.
Erschreckend unsicher war die Frankfurter Abwehr wieder einmal, Markus Pröll leistete sich auch den ein oder anderen gefährlichen Akt, kurzum: Man hatte Angst, dass es für Bochum bald scheppern könnte.
Kurz vor der Halbzeitpause allerdings starteten die Jungs von der SGE einen schönen Angriff, Fenin leistete tolle Vorarbeit und spielte maßgeschneidert auf Liberopoulos…Zack, drin, 2:0, wahnsinn.
Als beide Mannschaften wieder auf dem Platz aufliefen hoffte man, dass Bochum nun schon etwas an Kondition verloren hat und dass sich die Eintracht nicht hinten reindrücken lassen würde, wie man es nach der Pause schon des öfteren erlebt hatte.
In der 62. Minute verwandelte Steinhöfer einen Freistoß und nur 2 Minuten später versenkte Marco Russ den Ball erneut im Bochumer Tor. Damit war dann alles klar, der Heimsieg sicher und damit auch die 3 Punkte zum Nikolaus.
Man hat das Gefühl, dass das Mittelfeld und der Angriff besser zusammenfinden derzeit, was man von der Abwehr leider gar nicht behaupten kann. Was in der letzten Saison noch der stärkste Mannschaftsteil der SGE war, ist heute der Schwachpunkt. Wenn wir uns wieder so anstellen am nächsten Wochenende, dann gibt es vom HSV auf die Mütze, so viel ist sicher.
Im Übrigen hat sich Friedhelm Funkel dazu entschieden, Caio spielen zu lassen und das sogar von Beginn an! Man merkt, dass er noch nicht richtig in die Mannschaft integriert ist (also der Caio jetzt…) und teilweise noch zu wenig angespielt wird von seinen Kollegen. Ohne Ball läuft so ein Brasilianer nunmal nicht, da braucht man sich nicht nur Caio anzusehen, um das zu wissen. Man muss diese Spieler schicken, anders bekommste die nicht zum Rennen. Aber wenn Caio am Ball war, muss man sagen, hat er auch etwas daraus gemacht, er ist neben dem Griechen ein guter Ballverteiler, hat Übersicht und findet immer einen Trick, um an einem oder auch zwei Gegenspielern vorbeizukommen. Und vor allem hat er die Technik und das Auge, seine Mitspieler mit überraschenden Spielzügen zu schicken. Wenn Funkel sich dazu durchringen kann, an dem jungen Brasilianer festzuhalten, kann das was werden.
Im Übrigen will Caio in der Winterpause für 3 Tage nach Brasilien, um zu heiraten…Mitreisen auf Vereinskosten darf dabei ein persönlicher Fitnesstrainer
So lautet die Parole von Friedhelm Funkel vor dem Spiel der Frankfurter Eintracht gegen Bochum an diesem Wochenende.
Das heißt für mich, Caio wird nicht spielen, vermutlich gibt’s wieder eine Doppel-Sechs und einen Faton Toski, über den man sich 90 Minuten lang aufregen können wird.
Großartig, da freut man sich doch auf den Stadionbesuch. Immerhin soll es nicht ganz so kalt werden, ist ja schonmal was.