fufu’s blog – über alles und nichts

mal wieder neu – mal wieder wild … Über Fussball, Aufgeschnapptes und alles andere, das bewegt.

DSDS – Die Partyhits 23 März, 2009

Letzten Samstag fand, wie jeden Samstag, die nächste Live-Show von „Deutschland sucht den Superstar“ statt. Das Motto dieses Mal lautete „Partyhits“, auch wenn das der Show nicht unbedingt anzumerken war. Die wenigsten Kandidaten trauten sich, einen fetzigen Song zu wählen, sondern zogen es vor, sich mit etwas einfacheren Nummern durch die Show zu dudeln.

Bereits vor der Show wurde ordentlich breit getreten, dass sich nach Annemarie nun auch Benny für die Bildzeitung halb nackig gemacht hat (sogar zusammen mit seinem schwulen „besten Freund“). Gähn.
Holger hat sein Seepferdchen gemacht. Wahnsinn. Aber mit irgendwas muss man die Sendezeit ja füllen und immerhin sind diese Trailer auch noch besser zu verkraften, als das ständige Dummgeschwätz von Schreyl.

Sarah Kreuz eröffnete dieses Mal die Mottoshow mit „I will survive“, okay, Partyhit, ja gut. Kann man durchgehen lassen, die Performance wie gewohnt gesanglich auf dem oberen Level, ansonsten eben wie immer unterkühlt und ein bisschen gelangweilt. Mag auch sein, dass das nur so rüberkommt, aber naja. Wieder einmal ein Einspieler von der gescheiterten Beziehungsnummer, weswegen der Titel ja so gut passe, blabla. Wird langsam fast so nervig wie die sonst angeblichen Liebesbeziehungen innerhalb von DSDS.
Ach ja, ein bisschen Augen auskratzen gab es noch, weil Annemarie natürlich seit der letzten Sendung zur absoluten Buh-Frau erklärt wurde. Hat GNTM Charakter, wie sich nun alle in die Pfanne hauen, das sagte ich ja schonmal bereits.
Highlight war, dass Dieter Bohlen Bruce Darnell eingeladen hat, um Sarah zum Einen besseres Englisch beizubringen, zum Anderen „wie man sich bewegt“. Sexy, sexy, sexy, Bruce ist nunmal einfach Bruce und Bruce gehört in Castingshows wie Ketchup zu Pommes.

Benny durfte dann auch in die Manege auf die Bühne und blieb glücklicherweise angezogen. Er hupste fröhlich „What is love“ gröhlend über die Bühne und man muss ihm lassen, dass das gesanglich bisher sein bester Auftritt war. 

Vanessa Neigert trällerte wieder einmal Schlager und sucht mit ihrem Song einen Cowboy als Mann. Jürgen Drews war der Überraschungsgast im Publikum, der mit Vanessa zusammen etwas „machen will“ und ich denke mal, egal wie weit sie bei DSDS kommt, wenn „der König von Mallorca“ sie unter seine Fittiche nimmt, dann wird sie ihren Weg im Musikgeschäft gehen. Bei DSDS ist hoffentlich bald Schluß, weil nur Schlager singen einfach nicht geht. 

Daniel Schuhmacher wollte dieses Mal wohl endlich keine Schnulze singen, allerdings passte „Sweet Dreams“ irgendwie nicht so recht zu ihm und seiner Stimmfarbe. Ist mit Sicherheit ein subjektiver Eindruck und viele fanden den Auftritt superklasse. Beim Friseur war er wohl auch, wie alle extra nochmal anmerkten. Wenn’s sonst nix gibt, dann ist es eben die Frisur.

Marc hatte sich immerhin einen wirklichen Party-Song rausgegriffen und wollte mit „Celebration“ die Bühne rocken. Wie bereits letzte Woche misslang das völlig, Marc ist einfach der Boybandtyp aber kein Solokünstler. Steckt man den zusammen mit 3 oder 4 anderen gutaussehenden Jungs, kann das durchaus funktionieren, sofern vernünftige Musik und vernünftiges Management dahintersteht. Würde man Marc bei Westlife mit reinbringen, würde das keiner merken, der die Scheibe nur hört und nicht sieht, wer da singt. Zurecht wählten ihn die Zuschauer aus der Sendung.

Holger performte „We are the Champions“ und vergriff sich mit Queen einfach kilometerweit. Auch wenn er am Klavier vernünftig spielen kann, das mit dem Singen klappt einfach nicht immer so hundertprozentig. Wäre Marcs Auftritt nicht auch unterirdisch gewesen, hätte Holger eigentlich gehen müssen. Die Zuschauer sehen das allerdings nicht so, Holger ist sicher in der nächsten Mottoshow.

Dominik Büchele enttäuschte in dieser Mottoshow das erste Mal ein bisschen, allerdings nicht, weil sein Auftritt schlecht, sondern weil die Titelwahl total Panne war. „Reality“ ist natürlich wieder einmal Schmalzi Schmalzi Ballade, was wir ja nun die ganze Zeit von Dominik schon hören. Zudem ist der Song vom Schwierigkeitesgrad her nicht gerade der Burner. Da muss das nächste Mal schon etwas mehr kommen, auch wenn er natürlich sicher durch die Entscheidung gekommen ist. 

Annemarie wagte sich mit „99 Luftballons“ von Nena auf die Bühne und versuchte tapfer, die ganzen Buh-Rufen aus dem Publikum gelassen zu ignorieren. Ob das so ganz gelungen ist, ist die Frage. Der Auftritt war nicht so wirklich das, was man superstartauglich nennen kann und Ablenkung durch wenig-Klamotten gab es dieses Mal auch nicht so richtig. Die Jury kritisierte den Auftritt ebenfalls und Dieter Bohlen setzte noch einen drauf, indem er sagte, man müsse sich über Antipathie nicht wundern, wenn man einen auf „Everybody’s Arschloch“ macht.

Annemarie ist definitiv die Kandidatin, die am meisten Sympathie-Kredit verzockt hat, mit ihrer Lästeraktion gegen Holger. Man wird sehen, ob die Zuschauer sie allein aus Mobbingzwecken noch lange in der Show lassen, um sich zu freuen, wenn es wieder einmal heißt „Alle hauen auf Annemarie ein“.
Eigentlich hat sich ziemlich jeder der Kandidaten über diese ganze Situation ausgelassen, auch die Jury und die Eltern und wer auch immer haben sich ordentlich reingehängt, lange kann das also nicht mehr spannend bleiben.

 

Germany’s Next Topmodel – Brautmode ohne Bruce? 23 März, 2009

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Da letzten Donnerstag Sartharion im Fokus stand, gibts zu GNTM nur einen kurzen Kommentar, zum Leidwesen aller Flamer:

Brautmodenshootings ohne Bruce, das ist wie „Nimm 2″ ohne „Nimm“.

 

Germanys Next Topmodel – Tessa fliegt 13 März, 2009

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Gestern gab es endlich mal wieder so richtig Drama, Drama, Drama bei Germanys Next Topmodel, denn:
Die lang ersehnte Umstyling-Folge war an der Reihe.
Der regelmäßige Zuschauer der letzten Staffeln weiß schon, dass diese Folge zu den Highlights einer jeden Staffel zählt. Und so war es auch dieses Mal, in die etwas öde Staffel kam ein bisschen Leben, als es darum ging, den Zicken Models Mädchen die Haare umzustylen.

Die Einen ließen das ganze Brimborium recht kommentarlos über sich ergehen, mit dem Wissen, dass sie bei Germanys Next Topmodel sind und dort die Spielregeln von „Modelmama Heidi“ gelten. Und denen fügt man sich besser, ansonsten kann man sich gleich die Zugkarte nach Hause buchen. Verzeihung: den Flug, die Mädels tanzen ja derzeit in Los Angeles umher.

Aber es gab natürlich auch wieder einmal Eine, die Aufstand proben musste beim Haare-Schneiden: Austrias Next Topmodel Gewinnerin Larissa. Für eine 16jährige tritt die Österreicherin ziemlich keck auf, hat zu allem etwas zu sagen und versucht hier und da mit dem Kopf durch die Wand zu brechen. Natürlich – alles für die Show – muss Heidi Klum dagegenhalten und droht damit, Larissa nach Hause zu schicken, wenn sie sich nicht an die Regeln der Show hält und sich nicht anpasst.

Nach einigen wütenden Kommentaren („Ich bin doch keine Puppe, mein Körper gehört immer noch mir.“ „Ich lass mich nicht zwingen, das habe ich nicht nötig, dann gehe ich lieber.“ „Ich bin naturblond, ich lasse mir die Haare nicht färben, es gibt nur wenige Mädchen, die naturblond sind.“) setzte sich Madame am Ende doch auf den Stylisten-Stuhl und siehe da: Eigentlich sah sie hinterher überhaupt nicht anders aus. Bei Austria’s Next Topmodel (Ausschnitte gab es in der Folgesendung noch zu sehen) musste sie richtig Haare lassen (bestimmt 20 cm), hier bei GNTM waren es allenfalls die Spitzen, die geschnitten wurden, dafür drehte man ihr Locken ins Haar. Whatever, viel Lärm um nichts.

Das Shooting war ein bisschen schräg, im Studio wurde eine Strickleiter installiert, auf der die Mädchen posieren sollten, als würden sie an einem Heißluftballon hängen. Wurde vorher noch groß erklärt, dass das hinterher per Fotomontage gemacht würde und sich die Mädchen deswegen „wirklich in die Situation hineinversetzen“ sollen. Keine Ahnung, ob man in der richtigen Situation ist, wenn man dann mit einer Hand an der Strickleiter hängt und an einem Metallseil gehalten wird. An einem echten Heißluftballon würde man vermutlich eher mit allen vier Gliedmaßen an der Leiter hängen, aber … ist ja alles kein Problem.
Das Ganze ging dann auch eher langweilig von statten, bis auf Tessa.
Die kam mit dreckigen Füßen zum Shooting, angeblich war der Boden vom Studio Schuld daran. Komisch, dass alle anderen keine Probleme damit hatten. Bereits vor dem Shooting bemängelte Heidi die schlecht gepflegten Finger- und Fußnägel Tessas. Geht als Model auch irgendwie gar nicht.
Tessa stürzte von einem emotionalen Extrem ins Andere: Erst weinend (wegen der dreckigen Füße? O_o), dann hysterisch kichernd, dann doch wieder im Tal der Tränen unterwegs. Gefolgt von Tränen und wütendem Gemecker. Beeindruckend.

Die Mädels durften nach dem Casting noch Umziehen. Vom Hostel in die Modelvilla aus der letzten Staffel. Die ganze Horde Mädchen ist wie geistesgestört durch diese Villa gerannt, hat am laufenden Band gekrischen und in den höchsten Tönen gelärmt. Wahnsinn. Der Kameramann hat mit ziemlicher Sicherheit jetzt einen Tinnitus.
Eine der Mädchen meinte, der Pool hätte „bestimmt -10°C“ gehabt, so kalt sei es gewesen. Sicher. Man hat deutlich gesehen, wie beim Reinhüpfen die Eisdecke gebrochen ist.

In der Sendung ging es ohnehin darum, beim zweiten Shooting „intelligent“ auszusehen, wie auch immer das gemeint ist. Mit Intelligenz an sich haben es die Mädchen aus dieser Staffel nur begrenzt, aber sie wollen ja auch Model werden und nicht Professorinnen. Ich weiß nicht, ob man mit 16 einfach noch nicht weiß, was eine „Muße“ ist oder ob die anderen Teilnehmerinnen das auch nicht hätten beantworten können. Die Aussage von Sarina „Ich weiß nicht, ob ich intelligent bin, aber dumm bin ich nicht.“ spricht sowieso Bände.

Die nicht für das zweite Shooting gewählten Mädels hatten das zweifelhafte Vergnügen, Fitnesstraining mit Mel B. zu machen. Ja genau, die von den Spice Girls. Was die da macht? Keine Ahnung. Vielleicht eine Wette gegen Heidi verloren oder so, denn schließlich munkelt man, sie würde von den Unterhaltszahlungen Eddy Murphys leben :D

Am Ende dachte man, dass für eine der schwächeren Kandidatinnen (von denen gab es dann doch einige) die Show vorbei sein würde, aber auch hier fiel Tessa wieder einmal ganz besonders aus dem Rahmen. Nach dem letzten Walk vor der Jury musste sie Kritik über sich ergehen lassen von „undiszipliniert“ und „unkontrolliert“ bis „negativ aufgefallen“.
Heulend zog Tessa von dannen und zeigte am Ende des Laufsteges den Stinkefinger in die Kamera.
Die Jury holte sie mit den Worten „Wir haben noch ein besseres Foto von dir gefunden.“ zurück, ließ sich erklären, dass das alles ein Missverständnis sei und soweiter und sofort und schickte Tessa am Ende doch nach Hause. Ende der emotionalen Achterbahnfahrt.

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Bild von Pro7.de

 

Der Otto Versand schickt Jungstil online 11 März, 2009

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In Zeiten der Krise macht es sich immer gut, die Kunden mit Sparangeboten zu locken.

Das hat auch der Otto Versand erkannt und schickt mit „Jungstil“ eine neue junge Marke auf den Markt, die nur über das Internet vertreiben, keine Kataloge aussenden und angeblich damit die günstigen Preise anbieten können.
Für Frauen gibt es T-Shirts bereits ab ~7 Euro, was wirklich sehr günstig ist.

Das Konzept ist ganz interessant, könnte sogar funktionieren. Wer Interesse hat:
www.jungstil.de

Geshootet werden junge „Models“ wie Ex-Verlobte-Becker-Sandy oder Fiona Erdmann aus Germany’s Next Topmodel. Ein Highlight mal rausgesucht:

Fiona Erdmann

Fiona Erdmann

Daran sollte man vielleicht noch arbeiten :ugly:

 

Mein Restaurant – Was machen die Teilnehmer heute? 10 März, 2009

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Die Koch-Casting-Sendung „Mein Restaurant“ geht wohl im Herbst 2009 in die zweite Staffel.
Der erste „Bewirb Dich jetzt!“-Trailer lief bereits auf VOX, die Gewinner der ersten Staffel Anna und Toby durften dafür ihr Colgate-Lächeln in die Kamera halten.

Aber was machen eigentlich die ausgeschiedenen Teilnehmer der ersten Staffel heute?

Auf der VOX-Seite findet man darüber ein bisschen Information.

Andi, der Koch der Grinsekatze hat bereits zum Jahresanfang das Restaurant verlassen und ist zurück nach Hannover gegangen, mit dem Ziel sich selbstständig zu machen. Die beiden Köche, die mit ihm die Grinsekatze in München kulinarisch bezaubert haben schwingen nun dort den Kochlöffel.

Kay und Bita aus Köln mussten ihren „Copa Room“ kurz vor dem Finale dicht machen, man munkelt, die beiden sind in ihre alten Berufe zurückgekehrt.

Auch Lena und Martin aus Berlin konnten sich mit dem „Bloom“ nicht behaupten und haben die Gastronomie an den Nagel gehängt.

Markus und Susann aus Leipzig mussten ihr kinderfreundliches „Tessanova“ als erstes Kandidatenpaar zuschließen, wollen aber spätestens im Mai erneut ein Restaurant eröffnen, mit dem gleichen Konzept.

Conny und Hannes aus Hamburg konnten mit ihrem „Graurocks“ das Finale nicht für sich entscheiden. Die Idee von Kultur & Essen ist geblieben, die beiden haben eine neue Firma („Gaumensterne“) und möchten 1x pro Monat eine Veranstaltung stattfinden lassen, die kulinarischen Genuss und Kultur zusammenbringt. Auch das ist noch in Planung.

Tja, man sieht, dass doch nicht jeder in der Gastro hängengeblieben ist und dass es für den Ein oder Anderen „nur“ ein kleiner Ausflug war. Die Leipziger scheinen das jedoch für sich entdeckt zu haben, ebenso wie Conny und Hannes in der Gastronimie zu Hause bleiben werden, aber dort kamen sie ja schon zumindest zur Hälfte her ;)

Angeblich ist die Grinsekatze immer noch ausgebucht, wobei ich etwas merkwürdig finde, dass Andi das Team verlassen hat, der sich mit am meisten engagiert hat, um den Wettbewerb zu gewinnen. Nunja.

 

DSDS – Die erste Mottoshow 9 März, 2009

Alle, die hier regelmäßig mitlesen, werden wissen:
Wenn es Castingshows gibt, dann ist es fufu, die sich so etwas reinzieht :D

Die undendlichen Recalls gehen mittlerweile ziemlich auf die Nerven und die Shows werden eigentlich erst interessant, wenn die letzten 10 Kandidaten ins Rennen um den Titel geschickt werden. Erst dann hat man eigentlich die Gelegenheit, ein bisschen mehr über die Kandidaten zu erfahren und erst dann wird ein bisschen mehr Identifikationsoberfläche (Achtung Insider: Buzzword! :D ) angeboten. Und irgendwo ist es ja das, was diese Shows ausmacht.

Bei Deutschland sucht den Superstar war es letzten Samstag endlich, endlich so weit:
Die erste „richtige“ Mottoshow fand statt, nachdem den vorhergehenden Samstag eine neue erste-Live-Show eingeführt wurde, bei der die letzten 15 Kandidaten kurze Auszüge aus ihren Lieblingssongs zum Besten geben durften. 5 Wurden vom Publikum direkt weitergewählt, die anderen 5 Plätze wurden durch die Jury besetzt.

Bevor die Mottoshow losgehen konnte, wurde erst einmal eine überraschende Nachricht an den Zuschauer überbracht. Eine Kandidatin hat die DSDS-Villa (in die ja alle eingezogen waren) verlassen, weil eine andere Kandidatin ihr angeblich die Idee für eine Performance gemopst hat. Dazu später. Castingshow-gerecht durfte der letzte ausgeschiedene Kandidat nachrücken, das waren allerdings 5. Michelle Bowers war letzten Endes die Glückliche, die an der Mottoshow teilnehmen durfte.

Die Mottoshow selbst hatte fast den gleichen und etwas eintönigen Titel wie die zuvor: „Best Of“. Also eigentlich wieder irgendwelche Lieblingssongs, aber gut, am Anfang ist es für die Teilnehmer bestimmt von Vorteil, wenn sie sich zu 100% wohlfühlen mit dem Titel.

In dieser Staffel glänzen wenige Kandidaten mit gesanglichem Talent, dafür umso mehr mit ihren Geschichten und Schicksalen.

Michelle Bowers – Die Nachgerückte
Erst 16 Jahre alt, noch Schülerin und trotzdem eine Lebensgeschichte, die den ein oder anderen vielleicht berührt hat. Rheumeleidend seit frühester Kindheit hat Michelle sich bei DSDS versucht wacker zu schlagen, die Anrufe haben allerdings nicht gereicht.
Den Titel „Valerie“ von Amy Winehouse performte sie eigentlich nicht schlecht und war mit Abstand noch besser als manch anderer Kandidat.
Dennoch war es das kürzeste Comeback der DSDS-Geschichte, die erste Mottoshow war auch die Letzte.

Cornelia Patzlsperger – Harfe sucht Mann
Zur Kuppelshow wurde DSDS für Cornelia. „Harfe sucht Mann“ war der Aufhänger und auch Dieter Bohlen beteiligte sich am Aufruf, dass es für eine „tolle Frau wie Cornelia“ auch einen Mann geben müsse.
Der musikalische Auftritt – natürlich mit Harfe – mit dem Titel „Mercy“ von Duffy war einer der Besseren des Abends. Unter die Top 5 könnte sie es schon schaffen.

Dominik Büchele – Der Tellerwäscher
18 Jahre alt, Mittlere Reife und Tellerwäscher. Dominik Büchele ist der nette, schüchterne Junge von nebenan, der in jedem Fall große Sympathiepunkte sammelt. Vom Tellerwäscher zum Millionär bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung. Auch wenn „Domi“ mit Vorliebe James Blunt Songs covert (und das exzellent), hat er in dieser Motto Show „Imagine“ von John Lennon neu interpretiert. Gesanglich gab es sicher schon bessere Tage, aber der Auftritt war dennoch gut. Lediglich das Outfit war daneben, wer auch immer da blind in den Kleiderschrank gegriffen hat. Kandidat für die Top 3.

Daniel Schuhmacher – Der Favorit
Laut der Jury ist Daniel Schuhmacher das größte Gesangstalent der Show – und das obwohl er im letzten Jahr nicht einmal unter die Top 15 gekommen ist.
Mit Schmusetitel „If you don’t know me by now“ war der Auftritt etwas langweilig und zu sehr ins Klischee gepackt, wenn auch gesanglich richtig gut. „Broken Strings“ von der Show davor war wesentlich beeindruckender. Dennoch ein Kandidat für die Top 3, sofern er den Druck aushält.

Annemarie Eilfeld – Die Hüpfdole
Wohl eine der schwächsten Kandidatinnen und wird sich gegen die weibliche Konkurrenz nicht mehr lange in der Show halten können. Annemarie wählte „Hit me baby one more time“ von Britney Spears und betrat stilecht im Schulmädchen Outfit die Bühne. Der letzte Auftritt war bereits von HotPants geprägt, dieser zeigte noch mehr. Während der Performance riss sich Annemarie die Kleider quasi vom Leib und stand mehr oder minder mit T-Shirt und Unterwäsche auf der Bühne, in der Hoffnung, dass sie „Sex sells“ auch dieses Mal in die nächste Runde retten würde. Diese Idee war angeblich von Vanessa Civiello geklaut, die vor der Mottoshow das Handtuch warf. Gesanglich unter aller Kanone wird es wohl nicht mehr allzu lange weitergehen für Annemarie.

Holger Göpfert – Der Entertainer
Mit einem Titel, den er bereits in einem der Recalls performte (vergessen, was das war) hopste Holger wieder einmal wie aufgeputscht über die DSDS-Bühne. Dieter Bohlen sagte „Du bist vielleicht nicht der größte Sänger, aber ein Entertainer und darum geht es in diesem Geschäft.“. True Story.

Sarah Kreuz – Die Unterkühlte
Sarah Kreuz ist eine derjenigen, die gesanglich unter die Top 5 gehört. Ob die Sympathiewerte dafür ausreichen wird sich allerdings erst bald zeigen, wenn das Feld dichter wird. Die „Arbeitssuchende“ wirkt oft sehr distanziert und reichlich unterkühlt, ihre Art wird es ihr vermutlich nicht einfach machen, eine große Fanbase aufzubauen. Da hilft auch die Geschichte von ihrem Ex-Verlobten nicht, der sie nicht unterstützen wollte und nun nicht mehr ihr Verlobter ist. Und nein, auch das gute Verhältnis zum Kandidaten Marc wird nicht reichen, denn von Liebesgeschichten haben die DSDS Zuschauer seit Mike Leon-Grosch und Vanessa Dingenskirchen die Nase voll. Der Auftritt gesanglich gut, wirkte etwas runtergeleiert.

Marc Jentzen – Der Boyband-Aussteiger
Gehört eher zu den unauffälligeren Kandidaten. Hat seine Boyband verlassen für DSDS, nachdem bei einem Plattenvertrag mit der EMI die Band nicht erfolgreich wurde. Angeblich sei DSDS seine letzte Chance Musiker zu werden, sollte das nicht klappen, will Marc die Musik an den Nagel hängen. Mit Boyband Schnulzensong und Glitzeranzug punktete Marc sich in die nächste Mottoshow.

Vanessa Neigert – Die Schlagertante
Dieter Bohlen hat hier bereits Einfluss genommen und immer wieder betont, wie gut deutschle Schlager zu Vanessa Neigert passen. Was auch tatsächlich stimmt, aber vermutlich werden wir bis zum bitteren Ende auch nur das von ihr zu hören bekommen. Marianne Rosenbergs „Er gehört zu mir“ war nett performt, alles gut, aber vielleicht wäre es auch mal nett, etwas außer Schlager von Vanessa zu hören. Mit Sicherheit eine der Kandidatinnen, die auch nach dem Rausfliegen aus der Show die Möglichkeit bekommt, mit Dieter Bohlen zusammenzuarbeiten und deutsche Songs zu singen. Für die Top 5 könnte es durchaus reichen.

Benny Kiekhäben – Der Paradiesvogel
Erinnert ein wenig an Daniel Kübelböck, wenn auch mit besserer Stimme. Benny fällt durch sein schrilles Auftreten auf und punktet beim weiblichen Publikum mit dem offenen Umgang damit, dass er schwul ist (wäre auch schwer nicht zu vermuten).
Gesanglich Mittelmaß, Unterhaltungsfaktor ganz in Ordnung, man wird sehen, was da noch kommt, aber Top 5 ist nicht drin.

 

Alles bleibt wie’s ist… 25 Februar, 2009

Karneval/Fasching/wasauchimmer ist heute vorbei, denn bekanntermaßen ist Aschermittwoch.
Die Welt befindet sich immer noch in einer Wirtschaftskrise, von der niemand weiß, was sie noch bringen wird.
Die deutsche Politik diskutiert über Verstaatlichung von Banken, bevor noch mehr den Bach runtergeht.
Die Deutsche Bank übernimmt die Postbank, wenn das mal gutgeht.
Die deutsche Politik diskutiert auch über Knete für Opel, damit nicht halb Rüsselsheim arbeitslos wird.
Die deutschen haben btw. einen neuen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.
Die Oscars wurden letztes Wochenende wieder einmal verliehen und endlich gehörte Kate Winslet zu denen, die Einen mit nach Hause nehmen durften.
Die Unterhaltungs Casting-Shows plätschern im wöchtenlichen Rhythmus im TV-Abendprogramm vor sich hin und bieten nichts Neues, spannendes, immerhin gehen bei DSDS bald die Motto-Live-Shows los.
Es gibt immer mal wieder Flame-Kommentare im Blog.
Bei Ben gibt es bald Nachwuchs.
Victoria von Schweden darf ihren bürgerlichen Freund, der Fitnesstrainer ist, heiraten.
Die Frankfurter Eintracht gewinnt tatsächlich gegen den KSC mit 1:0 auswärts.

Also….alles bleibt, wie’s ist…oder auch nicht.

 

Obama nun offiziell President 22 Januar, 2009

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„I do solemnly swear (or affirm) that I will faithfully execute the Office of President of the United States, and will to the best of my ability, preserve, protect and defend the Constitution of the United States. So help me God.“

„Congratulations, Mr. President.“

Ein Moment Geschichte, den man live miterleben durfte. Sehr bewegend.

 

Dschungelcamp – der 2.te Tag 11 Januar, 2009

Seit 2 Tagen wird auf RTL nun „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ aus dem australischen Dschungel gesendet.

Das Gezicke ging schon los, bevor die „Stars“ überhaupt in das Camp eingezogen waren. Lory Glory oder besser gesagt, jetzt Lorielle London behauptete frei von der Leber weg, dass es Lästereien unter den Kandidaten gegeben hätte. Welch Skandal! Natürlich wurde dann direkt ein wenig herumgezetert, wie es sich eben für so eine TV-Show gehört.

Ansonsten muss man sagen, das Format ist ja nicht neu, man kennt das Ganze schon, Dschungelprüfungen hin oder her, für den Zuschauer ist es kaum mehr spannend zu sehen, wie jemand durch Aalschleim gezogen wird und dabei einen Stern für Essen einsammeln muss.
Offenbar kommt daher der Antrieb des Zuschauers, genau die Promis zur Dschungelprüfung zu schicken, die man gern in einer solchen Situation begaffen sehen würde. Das praktizierte man bereits mit Daniel Kübelböck bis ins Unendliche, nun musste zur zweiten Dschungelprüfung Lorielle antreten und natürlich freute es die Zuschauer dabei zuzusehen, wie die Pseudo-Squaw leckere Cocktails schlürfen durfte. Zwar kennt man auch das bereits, leckere Maden, Würmer, Kängeruh-Penis und Konsorten, aber so funktioniert nunmal das Spiel.
Alles runtergewürgt, fast gekotzt, wunderbar, alle Sterne ab zurück ins Camp.

Eigentlich war das auch schon alles, was an wirklich Interessantem geboten wurde, den Rest….kennt man auch schon.
Kleine Zickereien unter den Kandidaten, naggische Kandidaten beim Dschungel-Duschen, Kandidaten, die auf Schatzsuche gehen oder gelangweilt ins Dschungel-Lagerfeuer starren. Die Meisten haben sich bisher noch nicht wirklich hervorgetan und sich lieber in vornehmer Zurückhaltung geübt. Mal abwarten, was die nächsten Tage bringen.

Würde man sich die Sendung allein reinziehen, wäre das Ganze eigentlich recht einschläfernd. Schaut man mit Freunden zusammen und kann das Ganze kommentieren, wird es doch zu einem lustigen Ereignis :D

 

Und die Schlüssel abgeben muss: Leipzig 16 November, 2008

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Für letzten Freitag wurde permanent auf VOX angekündigt, dass die erste Zuschauerentscheidung der Sendung „Mein Restaurant“ gefallen ist und dass nun eines der 5 Kandidatenpaare sein Restaurant „für immer“ schließen muss.
Die Mechanik von „für immer“ verstehe ich noch nicht so ganz, da das Konzept von den Kandidaten selbst entwickelt wurde und auch in der Sendung immer wieder die Rede davon war, dass die Möglichkeit besteht, dieses Konzept erneut und woanders umzusetzen. Wie wird das gemacht? Die Kandidaten haben einen Rohbau renoviert und zu einem Restaurant gemacht, kommt da nun einfach wieder die Planierraupe, wenn man ausgeschieden ist? Wie dem auch sei:

Das Münchener Restaurant „Grinsekatze“ und das Leipziger Restaurant „Tessanova“ hatten von der Jury die schlechtesten Bewertungen erhalten und sind im Telefon-Voting gegeneinander angetreten. Laut VOX war die Entscheidung „denkbar knapp“, ob das nun der Realität entspricht, sei einfach mal so dahingestellt.
Am Ende verlor Leipzig das Rennen um das eigene Restaurant und musste die Schlüssel abgeben. Innerhalb einer Viertelstunde nach der Verkündung müssen alle Gäste, Angestellte und natürlich auch die Kandidaten aus dem Laden und dürfen danach angeblich keinen Fuß mehr in diese Räumlichkeiten setzen.

Letztlich, auch wenn es eine TV-Show ist und soweiter und sofort, wirkt das alles nicht gestellt und wenn man sich in diese Leute hineinversetzen kann, dann sind das schon ergreifende Szenen, die sich dort abspielen, die einen emotional berühren. Vielleicht ist die Identifikationsoberfläche hier auch größer für Zuschauer, die selbst einen Laden haben oder selbstständig sind und sich damit annähernd vorstellen können, was da abgeht.

Nach nun einigen Wochen merkt man, dass bei allen Teilnehmern die Anfangseuphorie der Vergangenheit angehört und die meisten mit den alltäglichen Problemen vollkommen überfordert sind.
Die meisten noch nie Chef gewesen und suchen einen Weg, wie sie mit Angestellten und ihrem Geschäftspartner umgehen sollen, denn schließlich will jeder, dass der Laden brummt. Die Einen erweisen sich als Naturtalente, die Anderen sehen überhaupt keinen Grund, weshalb man manche Abläufe in Frage stellen sollte. Es ist ganz interessant zu sehen, wie sich da so manches entwickelt und das ein oder andere erkennt man auch aus dem eigenen Alltag wieder.
Es ist schwierig, in ein Gewerbe einzusteigen, in dem man nicht zu Hause ist und die „Mein Restaurant“ Kandidaten kommen alle nicht aus der Gastronomie.
Es ist heftig zu sehen, wie Kandidaten emotional an ihre Grenzen stoßen, wie kräftezehrend so ein Projekt ist und mit welchen Problemen sie sich auf einmal herumschlagen müssen („Ich habe kein Privatleben mehr.“ „Ich habe nicht einmal mehr Zeit für meine Familie.“), von denen sie vorher nie zu träumen gewagt hätten.
Interessant sind auch die Differenzen im Familienprojekt in Hamburg, im Graurocks. Diese Schwierigkeiten zwischen Mutter und Sohn kann vermutlich auch nur jemand nachvollziehen, der selbst schon einmal in einem Familienunternehmen war oder ist. Von außen betrachtet sagt man „Mensch, die sollen sich nicht so anstellen, das ist doch alles ganz einfach zu lösen.“, kommt in der Realität aber der Familienfaktor hinzu, sieht das alles plötzlich ganz anders aus und bringt Hürden mit sich, die für jeden Außenstehenden unsichtbar sind.

Naja, in jedem Fall entwickelt sich die Show doch noch zu etwas Interessantem und es ist ganz beruhigend zu sehen, dass die Probleme in Betrieben überall die Gleichen sind. Man ist also mit diesen ganzen Begebenheiten und Emotionen nicht allein. Puh.